Baufinanzierung: 7 unterschätzte Kosten

Sachwerte von Martin Thaler

Wer eine Immobilienfinanzierung plant, sollte auf jeden Fall die Nebenkosten einkalkulieren. Diese können rund 15 Prozent der Bau- bzw. Kaufkosten ausmachen.

Bei der Baufinanzierung sollten unbedingt die Nebenkosten einbezogen werden.

Bei der Baufinanzierung sollten unbedingt die Nebenkosten einbezogen werden. Foto: alho007 - fotolia.com

Wer derzeit den Bau eines Hauses plant, sollte bei dessen Finanzierung aufpassen: Denn hier werden Neben- und Betriebskosten oftmals außer Acht gelassen:  „Die Nebenkosten beim Immobilienerwerb fallen stark ins Gewicht und werden doch häufig unterschätzt“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.

Folgende Kosten sollten bei der Kalkulation einer Gesamtinvestition nicht vernachlässigt werden:

  • Grunderwerbssteuer (3,5 bis 6,5 Prozent)      

  • Notar- und Grundbuchgebühren (ca. 1,5 Prozent)        

  • Eventuell eine Maklerprovision     

  • Beim Kauf eines Grundstücks können Gebühren für die Erschließung sowie Anschlusskosten anfallen        

  • Bauherren sollten sich zudem absichern. Hier können einige Versicherungen wichtig werden        

  • Zudem kann es zu Kosten für Bauantrag und Baugenehmigung kommen        

  • Hinzu kommen nach Erwerb bzw. Bau die laufenden Betriebskosten, etwa für Straßenreinigung und Müllgebühren    

„Insgesamt können die Nebenkosten durchaus bis zu 15 Prozent oder mehr der Kauf- oder Baukosten ausmachen, für das Objekt steht dem Kreditnehmer dann dementsprechend weniger Kapital zur Verfügung. Banken finanzieren diese Nebenkosten üblicherweise nicht im Rahmen des günstigen Hypothekenzinses mit“, so Scharfenorth.

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