Allianz steigt bei Berliner FinTech ein

Digital Versicherungen Meistgeklickt von Martin Thaler

Über die Höhe der Beteiligung und die Kaufsumme wurde nichts bekannt. Mit dem Geld will das Berliner StartUp nun weiter expandieren.

Gab die Allianz-Beteiligung bekannt: Simplesurance-Gründer und -Chef Robin von Hein.

Gab die Allianz-Beteiligung bekannt: Simplesurance-Gründer und -Chef Robin von Hein. Foto: Simplesurance

Die Digitalisierung ist für viele Versicherer derzeit eine der größten Herausforderungen, denen sie sich zu stellen hat. Einige Unternehmen setzen dabei auf Kompetenz von außen und investieren in FinTech-Unternehmen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche bekannt geworden war, dass sich einige Versicherer an der StartUp-Schmiede FinLeap (unter anderem Gründer von Clark) beteiligten, zieht nun auch Europas größter Versicherer nach.

So beteiligt sich die Allianz an dem Berliner StartUp Simplesurance, das sich auf Produktversicherungen spezialisiert hat. „Wir haben mit der Allianz eine Kooperation vereinbart, sagte Robin von Hein, Mitgründer von Chef von Simplesurance, dem Handelsblatt. Zudem habe sich der Konzern an dem Berliner Unternehmen beteiligt – über Anteilsgröße und gezahlte Summe wurde indes nichts bekannt.

Simplesurance will expandieren

Simplesurance, gegründet 2012 und mit mittlerweile 100 Beschäftigten, wird damit in Zukunft in der Lage sein, Allianz-Produkte zu vertreiben – allerdings nicht hierauf beschränkt sein, erklärte von Hein. Die Berliner wollen in Europa expandieren und danach auch weitere Märkte, beispielsweise Indien, erschließen, sagte von Hein dem Handelsblatt.

Das StartUp-Unternehmen hat eine Software entwickelt, mit der beim Kauf eines Produkts via Internet eine passende Versicherung angeboten wird und von Onlineshops wie reBuy, Weltbild.de oder Brille24 genutzt wird. Im Endkundengeschäft ist das Unternehmen unter dem Namen Schutzklick.de bekannt. 

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