Zurich will 825 Stellen streichen

Versicherungen von Michael Fiedler

Zurich will effizienter werden und in digitale Prozesse investieren. Bedeutet: Stellenabbau. Zudem will sich der Versicherer auf zwei Direktionsstandorte beschränken. Welche das sind.

Zurich streicht Stellen

Zurich plant einen Stellenabbau und will die Zahl der Standorte reduzieren. Fotolia / Joachim Lechner

„Bestimmte Jobs wird es in Zukunft nicht mehr geben“, so Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. Wo nicht umgeschult werden könne und dort, wo Prozesse durch z.B. Dunkelverarbeitung automatisiert werden, würden Stellen wegfallen.

In mehreren Schritten soll der Personalbestand reduziert werden: Bis Ende 2017 sollen 500 Vollzeit-Stellen wegfallen. Bis Ende 2018 werden insgesamt 825 gestrichen, wenn die Arbeitnehmervertreter zustimmen. Ein Ende dieser Entwicklung sei in der digitalisierten Welt nicht abzusehen, hieß von Zurich-Seite dazu.

Nur noch zwei Direktionsstandorte bis 2019

2019 soll es nach Vorstellungen der Zurich nur noch zwei Direktionsstandorte geben: Köln und Frankfurt.
Im Moment gibt es noch fünf. In Kürze soll ein Mietvertrag für einen Neubau in Köln unterzeichnet werden, wo anschließend die beiden Standorte Bonn und Köln zusammengeführt werden.
Wiesbaden und Oberursel werden bis 2019 geschlossen; die Arbeitsplätze sollen nach Frankfurt verlegt werden. Dort wird künftig das Kredit-, Kaution- und Industrieversicherungsgeschäft (Global Corporate Germany) beheimatet sein.

Der Versicherer verspricht sich davon „die Realisierung zeitgemäßer und ökologischerer Arbeitsumgebungen, schnellere Entscheidungsprozesse und eine höhere Effizienz im täglichen Austausch und Miteinander.“

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