CS Euroreal: Anlegerin erhält 40.000 € zurück

Investmentfonds Top News von Matthias Hundt

Viele Anleger sitzen immer noch in zahlreichen offenen Immobilienfonds (OIF) in Abwicklung fest. Einige unverschuldet. So auch eine Anlegerin, die ihre Bank verklagte und nun einen Vergleich erzielte.

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Ein abgeschlossener Vergleich vor dem Oberlandesgericht Stuttgart beschert einer Anlegerin nun einen Schadensersatz über 40.000 Euro. Das OLG Stuttgart stufte ihre Klage auf fehlerhafte Aufklärung und Beratung als „plausibel und glaubhaft“ ein. Zudem ging das Gericht von einer vorsätzlichen Falschberatung aus, was eventuelle Verjährungsfristen aufhob.

Eine Instanz zuvor wurde sie vom Landesgericht (LG) Stuttgart abgewiesen, das nicht davon überzeugt war, dass der Fehler auf Seiten der beratenden Bank lag. Gegen dieses Urteil legte die Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser aus Stuttgart, Berufung ein. Mit Erfolg. Im Gespräch mit Eser erfuhr procontra, dass es sich bei der Bank um die Deutsche Postbank AG handelte. „Meine Mandantin hatte sich im Januar 2009 an dem offenen Immobilienfonds CS Euroreal beteiligt und wurde über die noch bestehende Schließung nicht informiert“, erklärt Eser gegenüber procontra.

Fotoquelle: Deutsche Postbank AG

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Die Ausschüttungen der vier größten OIF während ihrer Abwicklung

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