GKV: 83 Prozent wissen nichts von Zusatzbeiträgen

| Berater | Top News von Michael Fiedler

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Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der gesetzlich Versicherten nichts über den individuellen Zusatzbeitrag weiß, den sie zahlen.

Wie wird der individuelle Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherungen wahrgenommen? Welche Rolle spielen Preis, Service und Leistungsangebot bei wechselwilligen Versicherten? Diese Fragen untersuchte das des Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO).

Preisunterschiede zwischen den Kassen unbekannt

Den Ergebnissen zufolge nennen nur 3,4 Prozent der befragten GKV-Mitglieder den Preis einer Kasse allein als entscheidenden Faktor für einen Kassenwechsel. Kein Wunder: Denn die meisten Versicherten sind sich nicht im Klaren darüber, dass Preisunterschiede zwischen den Kassen bestehen. Vier von fünf GKV-Mitglieder wissen nicht, dass der Krankenkassenbeitrag Anfang 2015 neu geregelt wurde. 83 Prozent sind sich darüber hinaus nicht bewusst, dass sie einen individuellen Zusatzbeitrag zahlen.

Leistung als wichtigstes Wechselkriterium

Gute und ergänzende Leistungen sowie die Kostenübernahme sind für 36,8 Prozent der Mitglieder bei der Kassenwahl das wichtigste Kriterium. Gute persönliche Betreuung und Serviceorientierung spielen für 23,8 Prozent die ausschlaggebende Rolle. 12,9 Prozent nennen allgemeine Sicherheits- und Zufriedenheitsaspekte.
Weitere 13,3 Prozent achten am stärksten auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis bzw. der Zusatzbeitrag einer Kasse allein wird nur sehr selten als entscheidender Faktor für einen Kassenwechsel genannt (3,4 Prozent).

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