Checkliste, Teil 2: Läuft das Unternehmen Ihres Kunden auch ohne ihn wie geschmiert?

Keyman-Police Versicherungen von Sebastian Wilhelm

Die Fortsetzung des Beratungsleitfadens, mit dem Sie Ihre Gewerbekunden für das Thema Schlüsselpersonen-Absicherung sensibilisieren und zugleich handfeste Präventionshilfe leisten können

fotolia.com/Andrey Popov

6. Sind alle Prozesse, Abläufe, Tätigkeiten dokumentiert?

Dokumentation ist ein leidiges Thema, wie jeder Makler weiß. Doch für Unternehmen ist sie unumgänglich, damit keine Wissensinseln entstehen.

7. Gibt es ein Verzeichnis aller Kunden- und Lieferantenbeziehungen?

Möglichst vollständig sollten darin die Kontaktdaten, die Konditionen der Geschäftsbeziehung, laufende, vergangene und zukünftige Aufträge etc. hinterlegt sein.

8. Sind alle wichtigen Dokumente griffbereit?

Dies betrifft Urkunden und Verträge, beispielsweise Gesellschafter-, Lieferanten- und Arbeitsverträge, Patente, Leasing- und Kreditverträge, Bilanzen, Handelsregisterauszüge …

9. Sind sämtliche Personen und Organisationen bekannt, mit denen die Firma kooperiert?

„Wie hieß noch mal unser Anwalt, den der Chef immer angerufen hat, als er noch gesund war?“ Derartige Kontakte sollten zentral vorgehalten werden, neben dem Rechtsbeistand auch etwa Steuerberater, Notare und Wirtschaftsprüfer, Berufsverband, Handwerkskammer …<span style="text-align: center; font-size: 12px;"> </span>

10. Sind Kostenrisiken für den Fall des Schlüsselpersonen-Ausfalls gedeckt?

Unter diese Kostenrisiken fallen beispielweise Konventionalstrafen bei Nichterfüllung von (personengebundenen) Aufträgen, die private Einkommenssicherung der Schlüsselperson, aber auch dem Unternehmen entstehende Kosten für eine Vertretung samt deren Suche und Einarbeitung.

 

Mithilfe dieser zehn Checklisten-Punkte sieht Ihr Gewerbekunde schon deutlich klarer, wo sein Unternehmen noch personenunabhängiger aufgestellt sein könnte. Doch bei der Auseinandersetzung mit möglichen Vorsorgemaßnahmen wird ebenfalls klar, dass diese ihre Grenzen haben. Know-how lässt sich nicht immer zu 100 Prozent dokumentieren – schon gar nicht stets aktuell, systematisch und idiotensicher nachvollziehbar, sonst würde mancher seinen halben Arbeitstag damit verbringen.

Unternehmen, die überhaupt nicht auf einzelne Schlüsselpersonen – Vorstände, Geschäftsführer, Spezialisten – angewiesen sind, gibt es daher kaum, auch wenn sich der mögliche Schaden bei einem Ausfall von Firma zu Firma deutlich unterscheidet. Weit- und umsichtige Unternehmer bauen deshalb auch mit einer entsprechenden Versicherungslösung vor. Derartige Policen greifen dem Unternehmen mit einer Kapitalzahlung unter die Arme, wenn ein zentraler Leistungsträger durch Krankheit oder Tod plötzlich ausfällt. Ein wichtiger Baustein einer vorsorgenden Unternehmenspolitik.

 

Hier (Link: http://news.alsterspree.de/zurich) steht Ihnen die Checkliste zum Download zur Verfügung. 

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