Checkliste, Teil 1: Läuft das Unternehmen Ihres Kunden auch ohne ihn wie geschmiert?

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Machen Sie den Test mit Geschäftsführern, Vorständen und Unternehmern – und vermitteln Sie einen Eindruck vom individuellen Risiko eines Schlüsselpersonen-Ausfalls.

In der Betreuung von Firmenkunden sollte stets die Frage geklärt werden, wie das Unternehmen den plötzlichen Ausfall wichtiger Leistungsträger verkraften würde. An welchen Stellen würde es zum Stillstand kommen? Was würde die Firma brauchen, um schnellstmöglich wieder einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen? Für viele Unternehmer und andere Entscheidungsträger ist es das erste Mal, dass sie sich mit solchen Fragen in der Tiefe auseinandersetzen. Und eine häufige Erkenntnis lautet dann: Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr Aspekte tauchen auf.

Um diese systematisch abdecken zu können, ist ein Leitfaden für das Beratungsgespräch sinnvoll. procontra hat daher in Zusammenarbeit mit Zurich eine Checkliste zusammengestellt. Mit ihrer Hilfe können Sie gemeinsam mit Unternehmern, Geschäftsführern, Vorständen und anderen Verantwortlichen herausfinden, in welchen Bereichen das jeweilige Unternehmen von einem plötzlichen Schlüsselpersonen-Ausfall betroffen wäre. Und Sie erweisen sich damit als wertvoller Ratgeber, denn die Checkliste kann als Grundlage für Sofortmaßnahmen dienen, mit denen sich das Unternehmen besser absichert. Hier nun die ersten fünf von zehn Punkten:

 

1. Hat die Schlüsselperson Vertretungsrechte, über die kein anderer verfügt?

Dies betrifft die Vertretung des Unternehmens nach innen und außen, etwa bei Vertragsschlüssen und Bankbeziehungen (Prokura, Kontovollmacht, Vertretungsvollmacht …).

2. Sind die Verantwortlichkeiten geklärt?

Für jeden Unternehmensbereich sollte feststehen, wer beim Ausfall des Chefs das Sagen hat: Wer ist für Personalentscheidungen zuständig, wer für Lager & Materialbeschaffung, für Produktionsprozesse, Zahlungsprozesse …?

3. Sind die Finanzen geregelt?

Neben den Konten des Unternehmens sollte detaillierte Übersicht über Beteiligungen und Wertpapiere, Versicherungen, Schließfächer und laufende Darlehen herrschen.

4. Sind alle relevanten (physischen) Schlüssel verfügbar?

Versteht sich von selbst, wird im Alltag aber nicht immer beachtet: Für jedes betriebswichtige Schloss sollte es mindestens einen Zweitschlüssel geben. Ein Schlüsselverzeichnis ist ebenfalls sinnvoll.

5. Sind die nötigen Passwörter, Zugangscodes und PINs hinterlegt?

Passwortlisten sind sicherheitstechnisch heikel, doch gilt auch hier: Betriebswichtige Informationen sollten sich nie nur im Kopf eines einzelnen Mitarbeiters befinden.

 

Auf die operative Arbeit des Unternehmens geht Teil 2 der Checkliste schwerpunktmäßig ein.

Hier steht Ihnen die Checkliste zum Download zur Verfügung. 

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