Was sich Versicherer von Smart Home-Lösungen versprechen

Versicherungen von Michael Fiedler

Welche Smart Home-Lösungen bevorzugen Deutsche und welche Chancen ergeben sich für Versicherer? Die Württembergische sucht Testnutzer für Smart Home-Lösungen.

Fotolia / Joel Masson

Mehr als die Hälfte der Deutschen weiß was unter dem Begriff Smart Home zu verstehen ist und denkt über die Investition von untereinander vernetzten Geräten nach, stellte eine Umfrage von ImmobilienScout24 fest.
Mehrheitlich (78 Prozent) wissen die Befragten ganz genau oder können sich grob etwas unter dem Begriff Smart Home vorstellen. Im vernetzten Zuhause sind alle Geräte miteinander verbunden – beispielsweise Heizung, Beleuchtung, Belüftung und Sicherheitstechnik, um miteinander kommunizieren zu können. Alle Geräte lassen sich beispielsweise mit dem Smartphone überwachen und steuern. Dadurch entsteht ein System, das auf die persönlichen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist und ökonomisch arbeitet.

Top 5 Smart Home-Geräte

74 Prozent der Befragten haben bereits in vernetzte Technik investiert oder haben darüber nachgedacht, aber die Wünsche diesbezüglich noch nicht umgesetzt. Lediglich knapp jeder Vierte hat kein Interesse an dieser Technik.
In welche Geräte würden die Befragten investieren (oder haben es bereits)? Auch darüber gibt die Umfrage Auskunft:

  1. Lichtsysteme (60 Prozent)
  2. WiFi Router (59 Prozent)
  3. Smart TV ( 58 Prozent)
  4. Heizkörperthermostate (55 Prozent)
  5. Rauchmelder (54 Prozent)

Hohe Anschaffungskosten und Installation schrecken noch ab

Jedem zweiten Deutschen (56 Prozent) ist die Anschaffung und Installation der Geräte noch zu teuer. Auch die Sorge um Datenschutz und Privatsphäre schrecken von Smart Home-Lösungen ab (siehe Grafik).

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