Neuer Standard für Effektivkosten

| Versicherungen von Stefan Terliesner

Fotolia / Gina Sanders

Bundesfinanzministerium hat Auftrag zur Erarbeitung einer einheitlichen Berechnungsmethodik erteilt. Ab April soll der Standard für geförderte Altersvorsorgeverträge gelten.

Bis Ende März wird es eine einheitliche Berechnungsmethodik für die Effektivkosten von Altersvorsorgeverträgen geben. Das erklärte laut einer Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) Melissa Cigdem Ruby, Geschäftsführerin der Produktinformationsstelle Altersvorsorge gemeinnützige GmbH (PIA gGmbH). Die PIA wurde im Oktober vergangenen Jahres

Die Informationsstelle, die im Oktober 2015 gegründet wurde und für die Chancen-Risiko-Klassifizierung von Riester- und Rürup-Verträgen zuständig ist, sei vom Bundesministerium der Finanzen mit der Entwicklung eines Berechnungsverfahrens für die Effektivkosten beauftragt worden. Bislang herrschte bei der Ermittlung der Effektivkosten ein heilloses Durcheinander. Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) schreibe zwar seit dem 1. Januar 2015 den Ausweis der Effektivkosten vor, der Gesetzgeber habe es jedoch versäumt, dafür einheitliche Vorgaben zu liefern. „So rechnet bislang jeder, wie er will“, erklärt laut Pressetext DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

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