Krankenkassenwechsel: Berechnen Sie die Beitragsersparnis richtig

Berater von Michael Fiedler

Zum 01.01.2016 haben viele Kassen einen Zusatzbeitrag erhoben. Daraus ergibt sich bei vielen Versicherten ein Sonderkündigungsrecht. Doch ein Wechsel sollte gut durchdacht sein.

Fotolia / Robert Kneschke

Die Aussicht auf mögliche Beitragsersparnisse bewegt viele Versicherte zu einem Wechsel der Krankenversicherung. Doch die Beitragsersparnis fällt oft nicht wie erwartet aus. Denn durch einen Kassenwechsel wird die Beitragsersparnis auf 9 Monate in einem Kalenderjahr reduziert.
„Die Sonderkündigung erfolgt mit einer zwei-kalendermonatigen Frist, derzeit zum 31. März“, erklärt Björn Hansen, Vorstand der BKK Wirtschaft und Finanzen.
Er weist auch darauf hin, dass es sich bei der Beitragsersparnis um einen Bruttobetrag handelt: „Gerade bei Hochverdienern muss man den Steuersatz gegenrechnen. Denn die Ersparnis ist steuerpflichtig.“ So könne sich der Beitragsvorteil teilweise auf die Hälfte reduzieren.

Leistungen der GKVen unterscheiden sich

Hansen stellt klar, dass sich auch die vermeintlich gleichen Leistungen der GKVen unterscheiden. Denn es gibt unterschiedliche Verträge und Qualitätsunterschiede. Aus seiner Sicht sollten

  • (Zusatz-)Leistungen,
  • Individualität
  • und
  • Professionalität

    über den Wechsel der Krankenversicherung entscheiden.

     

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare