Immobilien: Berlin wird Weltstadt

| Beteiligungen & Sachwerte von Michael Fiedler

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Berlin wird 2035 3,75 Millionen Einwohner haben, schätzt die für Stadtentwicklung zuständige Senatsverwaltung. Das bedeutet: Jährlich müssen 10.000 – 12.000 neue Wohnungen geschaffen werden.

Wohnraum in Berlin wird immer knapper. Besonders gefragt ist günstiger Wohnraum. Doch meist entstehen derzeit Luxuswohnungen. „Preisunterschiede bei Immobilien zwischen Ost- und Westberlin sind nach wie vor deutlich zu erkennen. In den letzten Jahren erlebten wir zudem einen starken Preisanstieg bei Eigentumswohnungen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24. Diesen Trend kann auch Nikolaus Ziegert (Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH) nachvollziehen: „Es gibt eine wachsende Nachfrage im oberen Preissegment, die vor allem von Unternehmern und vermögenden Privatpersonen aus dem Bundesgebiet sowie mit steigender Tendenz auch von internationalen Interessenten getragen wird.“

Spürbar ist das an den Preisen für bestehende Eigentumswohnungen: Zum Stichtag 1. Oktober 2013 stiegen sie im Vergleich zu 2012 durchschnittlich um elf Prozent. Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen verteuerten sich im gleichen Zeitraum nur leicht.
Auffallend sind die großen Preisunterschiede zwischen Objekten in ehemals Ost- und Westberlin: Eine Eigentumswohnung in einer Top-Lage wie Dahlem kostete beispielsweise 2012 durchschnittlich 4.655 Euro pro Quadratmeter, in Berlin Lichtenberg mussten Käufer hingegen „nur“ durchschnittlich 1.455 Euro pro Quadratmeter zahlen. Die teuersten Häuser im Osten finden Interessierte in Kaulsdorf und Mahlsdorf.

„Berlin ist als rasch wachsende Metropole längst nicht mehr nur eine Mieterstadt, wie die Politik immer noch glaubt. Genossenschaften, Baugruppen und klassisches Eigentum haben in den vergangenen Jahren an Gewicht gewonnen und überzeugen mit Partizipationsmöglichkeiten, Sicherheit und Zukunftsvorsorge“, so Ziegert.

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