gut beraten: 37 % aller Makler sammeln Punkte

| Berater | Top News von Matthias Hundt

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Die Bilanz der Initiative „gut beraten“ fällt aus Sicht der Initiatoren positiv aus. Die wichtigsten Fakten in einer Grafik und warum es weiterhin eine Baustelle gibt.

113.207 Weiterbildungskonten wurden seit Anfang 2014, dem Start der Initiative „gut beraten“, eingerichtet. In 2015 kamen 24.607 neu hinzu. Gemessen an den aktuellen DIHK-Zahlen aus Januar 2016 besitzen somit rund die Hälfte der Versicherungsvermittler in Deutschland ein Punktekonto der freiwilligen Initiative.

Kritik an Lehrinhalten

Seit Beginn der Initiative wird die Praxis, reine Produktschulungen als Weiterbildung zu bepunkten, kritisiert. Daran hat sich bislang auch nichts Grundlegendes geändert. Auf den zahlreichen Branchenmessen erhalten die Aussteller Vortragszeiten, in denen sie ihre Produktneuheiten vorstellen dürfen.

„Bis zum Ende des Jahres 2015 vermittelten 79 Prozent der dokumentierten Weiterbildungsmaßnahmen Fachwissen und fachbezogene Fertigkeiten“, resümiert die Initiative in ihrer Bilanz und sagt weiter: „Dabei geht es zum Beispiel um die Weiterbildung zu aktuellen gesetzlichen Veränderungen oder zu Neuerungen in der Produktwelt“. Letzteres ist auf den Branchenevents nach wie vor dominant. Die Initiative verteidigt: „Ebenso gilt es, die Produktspezifika kennen zu lernen und zu verstehen, um diese bei Bedarf sachgerecht vermitteln zu können.“

Daran zweifelt auch niemand. Produktspezifikas zu kennen ist die Grundlage einer jeden Beratung. Jedoch sollte auch Nachteile benannt werden. nur so kann im Sinne des Kunden beraten werden und die passende Produktauswahl stattfinden. Es wäre eine lobenswerte Weiterentwicklung der Initiative „gut beraten“, wenn sie hier eine Lösung erarbeiten würde.  

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