Gebäudeversicherung: Zählen Keller zur Wohnfläche?

| Versicherungen von Michael Fiedler

Allianz
1. Die Wohnfläche ist dem Kauf-/Mietvertrag oder den Bauunterlagen zu entnehmen, wenn diese mit dem Bauzustand übereinstimmt. Eine "Mischung" der Varianten zur Wohnflächenermittlung ist nicht zulässig. Es gelten nur Unterlagen für das gesamte Gebäude. 2. Sind die unter 1. genannten Unterlagen nicht vorhanden, ist die Wohnfläche nach den Maßgaben der folgenden (bisherigen) Definition zu ermitteln: Wohnfläche ist die Grundfläche aller Räume eines Gebäudes einschließlich der Hobbyräume. Nicht zu berücksichtigen sind: Treppen, Balkone, Loggien, Terrassen. Keller, Speicher-/Bodenräume, die nicht zu Wohn- oder Hobbyzwecken ausgebaut sind. Hobbyräume sind dann als Wohnfläche zu behandeln, wenn sie "wohnraumähnlich" ausgebaut sind. Für die Einschätzung können z.B. folgende Kriterien herangezogen werden: beheizbar, frostsicher, Belüftung/Fenster, Elektroinstallationen, wohnliche Ausgestaltung der Fußböden und Wände. Nicht als Wohnfläche anzusehen sind demnach z.B. Hobbyräume, in denen lediglich eine Tischtennisplatte steht. Sauna/Schwimmbäder sollten in der Wohnfläche berücksichtigt werden. Treppen/Treppenhäuser sollen nicht zur Wohnfläche gezählt werden.
 

Einige Gebäudeversicherer verzichten auf die Berechnung nach Versicherungswert 1914 und nutzen stattdessen Wohnflächenmodelle. Doch wie verhält es sich bei Dachschrägen, ausgebauten Hobbykellern oder Balkonen?

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