inobroker - Klage gegen Versicherer

| Berater von Michael Fiedler

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Sind nach einem Einbruch keine Spuren vorhanden, verweigern viele Versicherer die Kostenübernahme und stützen sich dabei auf ein Urteil des Landgerichts Potsdam. Der Dienstleistungsanbeiter ino24 will das nun ändern.

In einem aktuellen Fall verweigert ein Versicherer die Kostenübernahme nach einem Einbruchdiebstahl mit Hinweis auf ein Urteil des Landgerichts Potsdam (AZ: 7 S 42/10). Darin heißt es u.a., dass es nicht zum „Nachweis des äußeren Erscheinungsbildes eines Einbruchdiebstahls“ ausreicht, wenn der Versicherungsnehmer behauptet, das spurlose Überwinden des Schlosses sei mittels „Picking“ erfolgt.

„Natürlich kann es zu Mißbrauch anregen, wenn der Versicherer ohne Einbruchspuren zahlt. Aber es ist ein Unding, grundsätzlich zu unterstellen, die Tür sei nicht verschlossen gewesen“, so Peter Föll, Vorstand der ino24 AG, auf telefonische Nachfrage von procontra.

Er sucht nun nach Urteilen und Streitfällen, die sich bereits mit dieser Problematik befassen. Sein Ziel ist, ein Urteil zu erstreiten, das es Versicherern künftig nicht mehr so einfach erlaubt, die eigene Leistungsverweigerung mit Verweis auf das Potsdamer Urteil zu begründen.

Wie einfach Schlösser spurenlos geöffnet werden können, zeigt beispielsweise dieses Video:

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