Altersvorsorge? – Nicht in diesem Jahr

| Berater von Michael Fiedler

Fotolia / auremar

Die SparkassenVersicherung (SV) wollte wissen, wie es um das Vorsorgeverhalten von Arbeiternehmern bestellt ist. Eine Erkenntnis: Altersvorsorge wird auf die lange Bank geschoben.

Was die eigene Vorsorge für das Alter betrifft, ist der Druck auf die Menschen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein 2010 geborenes Mädchen wird statistisch über 90 Jahre alt. Der Lebensabschnitt im Ruhestand ist länger als die Kinder- und Jugendzeit. „Wer ein langes Leben genießen will, muss heute mehr denn je auch an die Absicherung des Ruhestands denken“, erklärt Markus Deutsch, Altersvorsorgeexperte der SV. Schon bis zum Jahr 2030 wird das heutige Nettorentenniveau von rund 50 Prozent des Durchschnittsentgelts auf nur noch 43 Prozent absinken, und das trotz Rente mit 67.

Vorsorge? Weder dieses noch kommendes Jahr

Obwohl die Rahmenbedingungen für die private Vorsorge sprechen, gibt es laut Studie von TNS Infratest unter den Berufstätigen mehr Vorsorgemuffel als Vorsorgebewusste.
47 Prozent der Berufstätigen gibt an, dass sie die private Altersvorsorge noch nicht vollständig geregelt haben. 30 Prozent davon haben weder dieses noch kommendes Jahr vor, weiter vorzusorgen. Immerhin 15 Prozent haben das bereits fest eingeplant.

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