POC: Erster Erfolg für Vermittler

| Beteiligungen & Sachwerte von Robert Krüger Kassissa

Foto: © JPC-PROD

In der mündlichen Verhandlung vom 2. September 2015 vor dem Landgericht Heilbronn (Az. Ka 8 O 373/14) nahm ein Anleger seine Klage gegen seinen Vermittler zurück.

Der klagende Anleger hatte sich im Jahr 2011 am POC Growth 2 beteiligt. Dazu hatte ihn ein freier Finanzvermittler beraten. Nachdem der wirtschaftliche Erfolg der Beteiligung zu wünschen übrig ließ, kam es im Dezember 2014 zur Klage wegen angeblicher Falschberatung.

Der Anleger argumentierte damit, dass im Rahmen der Beratung nicht ausreichend auf Risiken hingewiesen worden sei. Auch das Anlagekonzept sei nicht schlüssig gewesen und es lägen überdies Prospektfehler vor. Diese Prospektfehler wurden in der Klageschrift auch ausführlich dargelegt.

„Die Klage ließ erkennen, dass sich die Klägerseite vertieft mit dem Anlageprodukt auseinandergesetzt hatte, weshalb wir im Rahmen der Anspruchsabwehr jedem einzelnen Gesichtspunkt dezidiert entgegentreten mussten“, sagt der Vermittleranwalt Nikolaus Sochurek, Partner der Kanzlei Peres & Partner in München. „Insbesondere war es erforderlich, den angeblichen Prospektfehlern entgegenzutreten. Dieser Strategie war Erfolg beschieden.“

Mehr zu diesem Fall erfahren Sie in einem ausführlichen Interview mit Nikolaus Sochurek demnächst auf procontra online.

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