Dr. Klein & Co.: Zinsanstieg nicht nachhaltig?

| Beteiligungen & Sachwerte von Christian Hilmes

Foto: Stephan Gawarecki, Dr. Klein & Co. AG

Nach einem turbulenten Zinsfrühling haben sich die Konditionen für Baufinanzierungen aktuell wieder entspannt. So fiel der Zins bei zehnjährigen Zinsbindungen um bis zu 25 Basispunkte. Wie es jetzt weitergeht, erklärt Stephan Gawarecki von Dr. Klein & Co.

Nachdem die Zinsen für Baufinanzierungen von April bis Juni stiegen, schlossen Deutschlands Bauherren und Immobilienkäufer vermehrt Anschlussfinanzierungen ihrer bestehenden Immobiliendarlehen ab. „Hierbei hat sich der Anteil von Forward-Darlehen, mit denen sich Kunden den Zinssatz für ihre Anschlussfinanzierung bereits heute bis zu 60 Monate im Voraus sichern können, deutlich erhöht“, erklärt Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG.

Forward-Darlehen gefragt?
Der Lübecker Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen stellt in seinem aktuellen Zinskommentar die Frage, ob der jüngste Zinsanstieg seit April nachhaltig gewesen ist. Denn im Juli August sind die Bestzinsen für zehnjährige Hypothekendarlehen von 1,60 Prozent auf 1,48 Prozent zurückgegangen. Damit sei ebenfalls fraglich, ob Kunden in dem aktuell leicht fallenden Zinsmarkt auch weiterhin noch vermehrt Forward-Darlehen abschließen.


Grafik: Dr. Klein & Co. AG

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