34f-Vermittler: Neue Regeln für „alte Hasen“?

| Berater von Christian Hilmes


Ausnahmen beim Sachkundenachweis
Als künftigen Streitpunkt erkennt Wirth außerdem, dass sich die sogenannten „Alten Hasen“ womöglich nicht mehr auf ihre Ausnahmegenehmigungen für den eigentlich obligatorischen Nachweis der Sachkunde berufen könnten.

Wirth widerspricht dieser Auffassung. Seine Einschätzung laute: „Einmal alter Hase – immer alter Hase!“ Die ununterbrochene Tätigkeit seit 2006 befreie die Vermittler von der Pflicht eine Sachkundeprüfung abzulegen und stelle gerade keinen Sachkundenachweis dar.

Das sollten Anlagevermittler jetzt tun
„Wir raten daher Vermittlern - soweit erforderlich -, nun umgehend die Erlaubnis nach Paragraf 34 f Absatz 1 Nummer 3 Gewerbeordnung zu beantragen“, erkärt Wirth. Wer bereits eine Zulassung gemäß Nummer 1 oder 2 erhalten haben, solle weiterhin auf die Alte-Hasen-Regelung bestehen.

Und Vermittler ohne 34f-Zulassung, die seit 2006 ununterbrochen im Finanzanlagebereich tätig waren, sollten prüfen, ob für sie nicht auch noch die Alte-Hasen-Regelung möglich ist. Erforderlich wären im besten Fall hierfür die sogenannten MaBV-Prüfberichte für die Jahre 2006 bis 2012.

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