Makler-Tipps für mehr Biometrie-Vertrieb

| Arbeitskraftsicherung | Top News von Christian Hilmes

Unfall, Krankheit, unerwarteter Tod - Biometrische Risiken lauern überall im alltäglichen Leben. Insbesondere die Gefahr, berufsunfähig zu werden, bedroht immer mehr Menschen hierzulande. Doch wie machen Makler das ihren Kunden begreifbar?

Spätestens mit den vielfach zum Stichtag 1. Juli zum Teil drastisch gekürzten Vergütungen für die Vermittlung von Lebensversicherungen müssten die meisten Makler hierzulande umdenken, erwartet Roland M. Löscher (Foto unten).

Der Vertriebs-Coach aus Markdorf am Bodensee sieht die Chance auf stabile Umsätze in der Zukunft durch die Vermittlung von Absicherungen gegen den Verlust der eigenen Berufsunfähigkeit (BU) beziehungsweise von Grundfähigkeiten sowie schweren Krankheiten, den so genannten Dread Deseases.

Mehr Biometrie-Abschlüsse notwendig
Doch damit diese Deckungskonzepte zur Absicherung gegen die Gefahr des Verlustes des Haushaltseinkommens aus Erwerbsarbeit ihr ganzes Marktpotenzial entfalten und die zu befürchtenden Einnahmeverluste im LV-Bereich kompensieren sei es wichtig, dass Makler die Zahl ihrer Biometrie-Abschlüsse steigern.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Löscher seine Empfehlungen an Makler in den folgenden drei Praxis-Tipps für den biometrischen Verkaufserfolg zusammengefasst:

Von der Theorie zur Praxis
Solche pragmatischen Tipps liefert auch das aktuelle Expertenforum AKS und Vorsorge 2015. Unter anderem zu Fragen nach ihren Analyse-Tools stehen hier auch die folgenden elf Maklerversicherer Rede und Antwort: Axa, Barmenia, Basler, Dialog, Die Bayerische, Canada Life, HDI, Nürnberger, Signal Iduna, Universa sowie Volkswohl Bund.

Anbieterunabhängig stellt bei der Veranstaltungsreihe durch Deutschland zudem Michael Franke von der Rating-Agentur Franke und Bornberg dar, was auf den Versicherungsvertrieb der Zukunft zukommt. Demnach kommt es darauf an, nicht nur die Beratungsarbeit vom Fokus auf das Thema Altersvorsorge hin zur Arbeitskraftsicherung umzustellen.

Denn zu erwarten sei ein Trend zur autonomen Abwicklung von Versicherungsfragen im Internet, so wie es beim Online-Banking bereits weit verbreitet ist. Um sich insbesondere mit jungen Kunden sprichwörtlich auf Augenhöhe zu begeben, sei zum Beispiel ein Video-Chat als Kommunikationsform anzubieten. Notwendig mache das auch die zunehmende Konkurrenz der so genannten Fintechs. Aktuelles Beispiel: Allein der neue Online-Versicherungsmakler Clark konnte bereits in der ersten Woche 500 meist junge Kunden gewinnen.

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Foto oben: © Marem; Foto unten: Roland M. Löscher; Löscher Consulting

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