Gebäude-Policen: Schadenabwicklung soll harmonieren

Versicherungen von Christian Hilmes

Wie klappt das Zusammenspiel von Versicherern und der Immobilienwirtschaft in der Schadenabwicklung? Das untersucht eine neue Studie, die unter anderem im Auftrag des Versicherungsmaklers Funk Gruppe erstellt wurde.


Deutschlands größter inhabergeführter Versicherungsmakler und Risk Consultant beauftragte für die Durchführung der Studie die V.E.R.S. Leipzig, ein Spinoff des Instituts für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig. Befragt wurden 20 Entscheider aus dem Schadenbereich deutscher Schaden- und Unfallversicherer sowie 15 von Immobiliengesellschaften.

Den Interviews zufolge sollten Assekuranz und Immobilienwirtschaft insbesondere bei der Digitalisierung der Kommunikation und Prozesse besser zusammenarbeiten. Bei der internen Schadenbearbeitung sehen sich die Versicherer selbst zwar bereits gut aufgestellt. Doch bei den gewerblichen Kunden aus der Immobilienbranche gebe es hier noch Verbesserungsbedarf.

Homogene Prozesse entscheidend
Kritik an den Versicherern kommt dagegen von der Immobilienwirtschaft hinsichtlich des Tempos ihrer Schadenregulierung. Ebenso fordern sie Verbesserungen bei der technischen Kommunikation und Vernetzung. Denn bei der Wahl des Versicherers rücken der Studie zufolge die homogenen Prozesse bei der Schadenabwicklung für Immobilienunternehmen immer mehr in den Fokus.

„Vor zehn Jahren war der Preis das zentrale Kriterium, nach dem Gebäudeversicherer ausgesucht wurden“, kommentiert Christine Seiler, Leiterin Immobilienwirtschaft bei Funk (Foto), die neuen Markttrends. „Heute ist es für die Immobilienwirtschaft zunehmend wichtig, dass die Prozesse harmonisieren.“ Wer sich als Versicherer daran anpasse, habe „einen klaren Wettbewerbsvorteil“.

Foto: © eyetronic; Funk Gruppe

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