LVRG: Das bekommen Vermittler

Versicherungen Top News von Robert Krüger Kassissa

Eine aktuelle Studie zu den LVRG-Provisionen zeigt derzeit nur geringe Veränderungen zu den Vorjahren. Für Vermittler ist aber klar: Dabei wird es nicht bleiben.

Reduktion AP ohne Ausgleich
 

Die Abschlussprovisionen in der Lebensversicherung sind in den ersten Monaten nach Einführung des Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) noch nicht in der Breite gesunken. Jedoch ist die Stornohaftungszeit leicht gestiegen. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Provisionen und Courtagen – Was zahlen Versicherer ihren Vermittlern?“, welche das VersicherungsJournal mit der Unternehmensberatung Towers Watson und den Professoren Matthias Beenken und Michael Radtke von der Fachhochschule Dortmund durchgeführt hat. Dabei wurden insgesamt 1.100 Vertreter und Makler zwischen März und April 2015 befragt.

Abschlussprovisionen ähnlich wie 2011
Seit der letzten Erhebung in 2011 haben sich die Abschlussprovisionssätze im Schnitt nicht verändert. Ebenso sind Bestandsprovisionen in der Ausschließlichkeit immer noch nicht die Regel. In der Ausschließlichkeit liegt das durchschnittliche Abschlussprovisionsniveau nur geringfügig über 25 Promille, bei Maklern und Mehrfachagenten jedoch deutlich darüber“, erläutert Professor Matthias Beenken. „Entsprechend müssen die Versicherer nun, je nach Vertriebsmix, erhebliche Vorfinanzierungslasten schultern.“ Spürbarere Veränderung gibt es hinsichtlich der Stornohaftungszeit, welche 2011 noch nicht gesetzlich bei mindestens fünf Jahren lag.
Quelle: Studie „Provisionen und Courtagen – Was zahlen Versicherer ihren Vermittlern?“. Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken.


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Aufmacherfoto (oben): © Marco2811

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