Die Generation Y – „unsicher, aber abschlussbereit“

Versicherungen von Carla Fritz

Junge Leuten in den Zwanzigern – eine begehrte Zielgruppe für die Assekuranz, aber auch eine harte Nuss. Mit Fachchinesisch kommt da man nicht weiter, stattdessen muss Nachwuchs auf Vermittlerseite her.

 

„Unsicher, überfordert, aber abschlussbereit“ – so beschreibt eine aktuelle Zielgruppenanalyse des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov die „Generation Y“, das heißt die heute 20- bis 29-Jährigen. Um die Jahrtausendwende herum noch Teenager gelten sie nunmehr ein gutes Jahrzehnt später „als mitunter eine der bedeutendsten Zielgruppen im Versicherungs- und Finanzmarkt“.

Mit durchschnittlich 3,7 Policen besitzen sie der Untersuchung zufolge deutlich weniger Verträge als die Älteren zwischen 30 und 39 Jahren, die sich im Schnitt mit 5,2 Policen eindecken. Im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung liegt diese Zahl bei 4,9 Verträgen.
Was die Generation Y in den Augen der Marktforscher außerdem auszeichnet und ihr „großes Vermittlungspotenzial“ für Versicherungsprodukte offenbart – ist die hohe Anzahl von Neuabschlüssen. 43 Prozent dieser Altersgruppe haben demnach in den letzten zwei Jahren ein bis drei Neuabschlüsse getätigt. Vier Prozent schlossen vier Verträge und mehr ab. Gegenüber den Jahren 2007 bis 2009 sind die Neuabschlüsse laut Report „sogar noch gestiegen“.

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Foto: © DDRockstar - Fotolia.com


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