Nachfolger gesucht: Überangebot drückt den Preis

Berater Print Vorschau Nachfolgeregelung von Robert Krüger-Kassissa

Die durchschnittliche Altersstruktur der Makler hierzulande ist bekanntermaßen ungünstig. Dies hat auch konkrete finanzielle Auswirkungen beim Unternehmensverkauf.

Wann immer die Sprache aufs Thema Nachfolgeregelung kommt, wird die Diskussion teilweise emotional geführt. Kein Wunder, schließlich ist die Übertragung des Lebenswerkes ein sensibles Thema. Große Unklarheiten herrschen gerade hinsichtlich des angemessenen oder zu erzielenden Preises. So schreibt beispielsweise „Hans1“ ins procontra-online-Forum: „Ein gut geführter Maklerbestand für eine Jahrescourtage? Wer es glaubt, wird selig.“

Dabei konnten noch vor Jahren Maklerbestände problemlos zum drei- und mehrfachen Wert der Jahrescourtage an einen Nachfolger übergeben werden. Heute hingegen haben viele Makler allerdings schon Schwierigkeiten, auch nur den zweifachen Wert zu erzielen. Schuld daran sind auch die Nachwuchssorgen der Branchen. So werden nach Angaben der Versicherungsforen Leipzig rund 40 Prozent der Makler in zehn bis 15 Jahren altersbedingt in den Ruhestand gehen. Das Überangebot an abgebenden Maklern und die mangelnde Nachfrage von bestandssuchenden Maklern drückt den Preis. Dadurch gerät insbesondere die Ruhestandsplanung von Einzelunternehmern und Inhabern kleiner Büros ins Wanken.

Welche Form der Bestandsübertragung möglich ist, welche Preise zu erzielen und wo entsprechende Anlaufstellen sind und vor allem wie das heikle Thema Datenschutz zu behandeln ist, all dies zeigt der Beitrag „Nachfolger dringend gesucht“ in der aktuellen procontra-Ausgabe, welche ab sofort erhältlich ist.



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