Augen auf im Schlussverkauf!

| Berater von Robert Krüger-Kassissa

Viele Kunden wollen sich noch dieses Jahr die aktuellen günstigeren Konditionen sichern. Doch nur ein Blick ins Kleingedruckte verrät, ob Makler ihren Kunden „Rechnungszins-sichere“ Verträge anbieten.

Ein rechtzeitiger Abschluss in 2014 macht einen Vertrag noch lange nicht „Rechnungszins-sicher“. Denn die Überraschung kommt, wenn Zuzahlungen getätigt oder dynamische Anpassungen oder Nachversicherungen durchgeführt werden. Darauf verweist das Analysehaus Franke & Bornberg. Denn die meisten Anbieter wenden die „zum Zeitpunkt der Zuzahlung/Dynamik/Nachversicherung gültigen Rechnungsgrundlagen“ an. Dies wäre dann der neue Rechnungszins ab 1.1.2015 von 1,25 Prozent. Konkret wird dies im Kleingedruckten beispielhaft wie folgt formuliert: „Für die Zuzahlungen gelten die zum Zeitpunkt des Eingangs der Zuzahlungen aktuellen Rechnungsgrundlagen der jeweils gültigen Tarifgeneration für Rentenversicherungen.“ Eine solche Formulierung macht den Vertrag also nicht „Rechnungszins-sicher“.

Einige Anbieter garantieren aber auch die bei Abschluss gültigen Rechnungsgrundlagen, also die derzeitigen 1,75 Prozent. Dafür sollte aber folgende Formulierung (Beispiel) enthalten sein: „Für die Erhöhung der Versicherungsleistung werden die bei Vertragsabschluss vereinbarten Rechnungsgrundlagen zu Grunde gelegt.“ Ein solcher Vertrag ist „Rechnungszins-sicher.“

Nennenswerte Unterschiede
Über einen Zeitraum von 30 Jahren können dabei deutliche Unterschiede in der Gesamt-Garantie des Vertrages zustande kommen wie Franke & Bornberg vorrechnet.

Ein Beispiel: Ein Selbstständiger schließt eine Basis-Rente ab und hält die monatlichen Raten gering. Je nach Gewinnsituation vereinbart er dann Sonderzahlungen. Diese werden oft als eigenständiger Vertrag gewertet – für den dann aber meist die neuen Garantiezins-Regelungen gelten. Damit verliert der Kunde für diesen Vertragsteil den Vorteil eines frühen Vertragsabschlusses. Auch für BU-Verträge sind diese Unterschiede relevant, insbesondere für dynamische Anpassungen und Nachversicherungsoptionen.

Das Tool Rechnungszins-Retter von Franke & Bornberg übernimmt diesen wichtigen Blick ins Kleingedruckte. Untersucht werden BU- und Rentenversicherungen.

Im Rahmen unserer procontra akademie powered by Franke & Bornberg findet am
28. November 2014 um 11 Uhr
ein Sonder-Webinar zum Rechnungszins-Retter statt. Wie immer ist die Teilnahme am Webinar kostenfrei. Melden Sie sich über unsere procontra akademie-Seite an.

Foto: © grafikplusfoto

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