procontra-Akademie startet mit Thema Multi-Risk

| Berater | Top News von Christian Hilmes

Insgesamt knapp 200 Makler haben sich bei den ersten zwei Webinaren der neuen procontra Akademie über Multi-Risk-Tarife zur Arbeitskraftabsicherung informiert. Referent war Michael Franke, Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg.

Wie können Makler ihren körperlich tätigen Kunden eine preiswerte Absicherung bieten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten beiden Veranstaltungen der procontra Akademie. Warum Multi-Risk-Tarife eine sinnvolle Antwort auf diesen Bedarf der Kunden sein kann, erklärte Referent Franke in seinen etwa dreiviertelstündigen Vorträgen. 

In seiner Analyse der aktuellen Tarife am Markt ging es vor allem um die Unterschiede zwischen Produkten auf Basis von Unfallversicherungen und Produkten auf Basis von Lebensversicherungen. Versichert sind bei den Policen zum Beispiel die Absicherung von Grundfähigkeiten und Dread Disease-Komponenten, Organkonzepte und Pflegeleistungen. 

Fachfragen von Teilnehmern 
Doch jede Antwort wirft auch neue Fragen auf. So zeigte Franke im Webinar, dass die Bedingungswerke hinsichtlich Herzerkrankungen wie Herzinfarkt zwischen Multi-Risk-Tarifen aus der Sparten und jenen aus der Sparte Unfall deutlich unterschiedlich sind. „Wie kann ich als Nichtmediziner die Leistungsauslöser in den Bedingungen bewerten?“, fragte daraufhin ein Webinar-Teilnehmer. Zahlt die Multi-Risk-Versicherung auch im Wiederholungsfall? Und inwiefern sind Allergien, die zu einer steigenden Zahl an Ausfällen führen, eingeschlossen? 

Franke ging auf diese Fachfragen zu den Versicherungsbedingungen ebenso ein wie auf ganz pragmatische Fragen etwa zur Haftung der Makler bei Unfallversicherungen. „Sollte ich nach Möglichkeit immer Lebensversicherung verkaufen“, wollte beispielsweise ein Makler wissen. Andere fragten: „Gibt es eine unterschiedliche Tiefe der Gesundheitsfragen oder Statistiken zur Unterscheidung der vermittelten BU-Höhen zwischen Maklern und AO?“ 

Makler sammeln Weiterbildungspunkte 
Für jeden Teilnehmer gab es anschließend einen Weiterbildungspunkt der Initiative „gut beraten“. Außerdem absolvierte die Mehrzahl von ihnen erfolgreich noch einen Test mit zehn durchaus auch kniffligen Fachfragen, um das Zertifikat der procontra-Akademie zu erhalten. 

Das Feedback der Teilnehmer, die Noten zwischen 1 und 5 vergeben konnten, fiel überwiegend positiv aus: Die Durchschnittsnote lag bei 1,5. „Vielen Dank, war sehr informativ“, lautet ein beispielhaftes Resümee eines Maklers. Als Wünsche für weitere Seminare nannten die Besucher neben vertiefenden Infos zum Thema Multi-Risk, etwa in Form von Marktanalysen und Produktvergleichen, auch Spezialwissen über private Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen sowie Kfz-Kleinflottentarife. 

Ein Dauerbrenner aus Maklersicht ist das Thema Vorsorge, sowohl Alters- als auch Risikovorsorge. Mehr erfahren wollen sie auf Produktebene vor allem über Pflege-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Der Themenvorschlag eines anderen Teilnehmers: „Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Da freu ich mich besonders drauf, da es hierzu noch zu wenig objektive Infos gibt.“ 

EU und biometrische Eskalation 
Eine Wiederholung des Kurses zum Thema Multi-Risk gibt es am Donnerstag, 18. September, um 18 Uhr. Das zweite Thema der Veranstaltungsreihe lautet „EU als Einkommensschutz“. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird dabei der BU als Alternative für bestimmte Kunden gegenübergestellt. 

Thema des dritten Kurses ist die „Die biometrische Eskalation“. Dabei geht es um das Zusammentreffen mehrerer Versicherungsfälle und die Frage „Wie bekommt man die Risiken Arbeitsunfähigkeit, dauerhaften Verlust der Arbeitskraft und Pflegebedürftigkeit am besten unter einen Hut? Und ganz pragmatisch: Wie finden Vermittler Konzepte, die zu Ihren Kunden passen? 

Die ersten 200 Plätze kostenfrei 
Schnell handeln wird belohnt: Für die ersten 200 Anmeldungen ist die Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung kostenfrei. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit allen Informationen zum Webinar. 

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