„Das Beste für den Makler“

Berater von Henning Ratsch und Stephan Michaelis

Was ist beim rechtlichen Übergang vom Einzelunternehmen zur GmbH zu beachten? Das erklären die Rechtsanwälte Stephan Michaelis und Henning Ratsch von der Kanzlei Michaelis, die jetzt alle deutschen Versicherungsmakler nach Hamburg einlädt.

 

Das Thema Unternehmensnachfolge beschäftigt viele Versicherungsmakler. Ist ein Bestandsverkauf noch möglich? Ist der Wechsel in eine Kapitalgesellschaft besser? Wie kann ich die Unternehmensanteile verkaufen? Sind Kunden oder Versicherer zustimmungspflichtig?

Allein anhand dieser Fragestellungen ist zu erkennen, dass der Themenkomplex sehr facettenreich ist. In einer kurzen Serie zum Thema Unternehmensnachfolge finden Sie nachfolgend einen Beitrag aus dem Hause der Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte.

Eine umfassende Vortragsveranstaltung zu diesem Themenkomplex findet am Donnerstag, 26. Februar an der Universität Hamburg statt. Gastgeber sind die Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte und die Fachzeitschrift procontra. Die Fachveranstaltung ist für Versicherungsmakler kostenfrei.

Neben zahlreichen Vorträgen von Rechtsanwälten verschiedener Fachrichtungen wird Gastreferent Herr Prof. Dr. Schwintowski von der Universität zu Berlin die wissenschaftliche Sichtweise kurzweilig zusammenfassen. Tilman Freyenhagen (Geschäftsführer der procontra) wird als Moderator durch die Veranstaltung führen. Weitere Informationen finden Sie hier.


I. Einführung
Die Wahl der Rechtsform eines Unternehmens ist eine Grundsatzentscheidung. In der täglichen Beratungspraxis wird allerdings deutlich, dass sich die Vermittler oftmals nur wenige Gedanken darüber machen, welche Rechtsform für sie die geeignete ist. Dies ist verständlich, möchte der Vermittler sich doch vornehmlich auf sein Tagesgeschäft konzentrieren.

Gleichwohl ist es allerdings empfehlenswert, sich einmal Gedanken um die Rechtsform des eigenen Unternehmens zu machen, können doch durch die richtige Gestaltung steuerrechtliche Vorteile genutzt werden oder aber das Haftungsrisiko drastisch minimiert werden.

Gerade vor dem Hintergrund, dass die Haftung der Makler für Fehler bei Vermittlung bzw. Betreuung der Versicherungsverträge in letzter Zeit durch die Rechtsprechung tendenziell ausgeweitet worden ist, ist es ratsam, zu eruieren, ob nicht eine Beschränkung der Haftung gewählt werden sollte.

Von besonderer Bedeutung ist die richtige Rechtsform auch bei einem Verkauf der eigenen Unternehmung. So liegt es auf der Hand, dass die Gesellschaftsanteile wesentlich unproblematischer veräußert werden können, als einzelne Versicherungsbestände.

Denn hier entsteht die Problematik, dass der Kunde eines Maklerhauses seine Zustimmung zu erklären hat. Hierdurch kann ein tatsächliches Problem entstehen, welches für die Werthaltigkeit eines Maklerunternehmens von besonderer Bedeutung ist.

Seite 1: „Das Beste für den Makler“
Seite 2: Die Aspekte im Einzelnen
Seite 3: Datenschutz und Steuerrecht 
Seite 4: Bargründung mit Einzelübertragung
Seite 5: Die verschleierte Sachgründung 
Seite 6: Sachgründung mit Einzelübertragung
Seite 7: Umstrukturierungen nach Gesetz
Seite 8: Zusammenfassung 

Fotos: Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte

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