Verbraucherschützer fordern Vorsorge ohne Provision

Versicherungen von Christian Hilmes

Anlässlich des Europäischen Tags der Solidarität zwischen den Generationen fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) „ein staatliches Basisprodukt mit niedrigster Kostenstruktur“. Die Versicherer dagegen verteidigen den Provisionsvertrieb.

„Ohne Abschluss- und Vertriebskosten und mit möglichst niedrigen Management- und Verwaltungskosten“, so wünscht sich der vzbv einen neu einzuführenden staatlichen Vorsorgefonds, in den Anleger freiwillig Beiträge für ihre Altersvorsorge investieren könnten. Niedrige Kosten seien entscheidend, „um vernünftige Renditen zu erzielen“.

Diese sozialpolitische Forderung präsentieren der vzbv und seine Mitgliedsverbände in ihrem aktuellen Zehn-Punkte-Papier gegen Altersarmut. Das neue staatliche Basisprodukt solle „Verbrauchern einen einfachen Ausweg aus dem Entscheidungsdilemma bieten“. Denn vielen Menschen falle es schwer, sich im Dschungel der Altersvorsorgeprodukte und ihrer Varianten zurechtzufinden.

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Foto:© Alexander Raths - Fotolia.com

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