Halber Preis – volle Leistung?

| Versicherungen | Top News von Carla Fritz

BU-Einsteigertarife für Berufsstarter etablieren sich am Markt und stellen für Makler eine Herausforderung dar. Vergleichen wird noch schwieriger, bedarfsgerecht Beraten noch aufwendiger.

Analysen und Umfragen zur Notwendigkeit von Berufsunfähigkeitsschutz und seiner schwachen Verbreitung vor allem unter jungen Leuten müssen an dieser Stelle nicht mehr zitiert werden. Das Dilemma ist bekannt.

Die Branche hat dies auch erkannt und kontert vermehrt mit neuen Einsteigertarifen für Berufsstarter. Von Angeboten älteren Datums für die junge Zielgruppe weiß man noch, dass sie zwar preisgünstiger waren, jedoch zulasten einer abgespeckten Rentenleistung in den Anfangsjahren.

BU-Schutz vom ersten Tag an
Die neuen Angebote bieten vom ersten Tag an vollen BU-Schutz, anfänglich zu einem deutlich geringeren Preis als im vergleichbaren Normaltarif der Gesellschaft. Dafür ist später ein höherer Beitrag fällig. Eine Gesundheitsprüfung findet in der Regel nicht noch einmal statt. So weit der gemeinsame Nenner, auf den sich die Angebote bringen lassen.

„Als Einsteigertarif würden wir unser Angebot allerdings nicht bezeichnen“, sagt Hans-Jürgen Danzmann von der Dialog. „Denn es gibt keine zeitlichen Befristungen oder qualitativen Einschränkungen gegenüber dem Normaltarif, der Vertrag kann bis zum Rentenalter abgeschlossen werden.“ 

Demgegenüber zieht zum Beispiel die Continentale den Strich für Einsteiger bei maximal 30 Jahren. Bis höchstens 35 Jahre kann man dann einen vergünstigten Beitrag zahlen.


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Illustration: Eleonora Mavromati

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