Augen auf bei der PKV-Wahl!

Versicherungen von Christian Hilmes

Als Alternative zur Brille kommt für viele Patienten eine Lasik-Operation infrage. Doch deren Kosten von teilweise mehreren Tausend Euro übernehmen nur wenige Versicherer. Das berichtet das Analysehaus Morgen & Morgen, das jetzt rund 300 PKV-Tarife prüfte.

Für einen ambulant durchgeführten medizinischen Eingriff zur Korrektur der Sehschärfe per Operation leisten weniger als die Hälfte der Tarife. Allerdings gilt: Bei denen, die überhaupt einen Zuschuss auszahlen, sind die tatsächlich anfallenden Gesamtkosten häufig nur in geringem Maße gedeckt.

Das ist das ernüchternde Ergebnis der Analyse von insgesamt 302 Krankenvollversicherungstarifen im Analyse- und Vergleichsprogramm M&M Office. Als Berechnungsvorgabe war ein maximaler Selbstbehalt von 1.200 Euro pro Jahr und eine allgemeine Regelleistung im Krankenhaus Bedingung. Nur 47 Anbieter erstatten einen Betrag von 1.500 Euro je Auge.

Professionelle Beratung empfohlen
„Das Ergebnis der Analyse regt dazu an, sich im Hinblick auf die richtige Wahl der Krankenversicherung professionell beraten zu lassen“, kommentiert Joachim Geiberger, Inhaber und Geschäftsführer von Morgen & Morgen, die Ergebnisse der Analyse.

Der Top-Tarif ist der Analyse zufolge das Produkt ESU 900 des Versicherers Württembergisch. Auf dem zweiten Rang folgt der Tarif NW-SB der Debeka. Es folgen Tarife der Anbieter LKH, LVM und Hallesche. 

Foto:© Brocreative - Fotolia.com

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