Experten-Ausblick 2014: Paragraf 34f

Berater von procontra

Norman Wirth, Vorstand vom AfW, über die „Marktbereinigung“ bei Finanzmaklern.

Das ist auch gut so! Im Gesetzgebungsverfahren zum 34f GewO ging man – aufgrund einer Erhebung des AfW – von circa 80.000 von der Regulierung betroffenen Vermittlern aus. Es war schon immer klar, dass sich davon viele den neuen Anforderungen des 34f nicht stellen würden. Insofern ist die aktuelle Zahl von 34f-Inhabern keine Überraschung. Ein „Maklersterben“ ist das nicht. Zudem haben sich auch einige Tausend Vermittler dafür entschieden, sich einem Haftungsdach anzuschließen.

Nicht mehr dabei sind nun solche Vermittler, die zuvor nur gelegentlich Finanzanlageprodukte vermittelt haben. Für diese Vermittler ist der bürokratische, aber auch der finanzielle Aufwand einfach zu groß geworden. Genau dies war aber auch gewollt und wird auch durch den AfW begrüßt. Wir wollen Qualität für die Kunden. Qualität bei den Produkten, aber auch bei den Vermittlern. Letztlich war erklärtes Ziel der Regulierung die Verbesserung des Verbraucherschutzes durch Schaffung eines konkret regulierten Berufsbildes.

Finanzanlagevermittlung und -beratung können nur richtig erfolgen, wenn ein qualifizierter Berater den Kunden hinreichend informiert, das Gespräch korrekt dokumentiert und den Kunden anlagegerecht und anlegergerecht berät. Diejenigen Vermittler, welche sich vor allem spezialisieren und hierbei mit service- und zukunftsorientierten Dienstleistern wie Pools, Verbünden und Haftungsdächern zusammenarbeiten, brauchen sich keine Zukunftssorgen zu machen. Auf sie wartet ein riesiger Markt!“

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Foto: procontra

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