7 Stufen zu mehr Umsatz: Social Media nutzen

| Berater | Top News von Markus Rieksmeier

Wie können Makler ihren Umsatz steigern? procontra hat mit Maklerberater Dr. Peter Schmidt einen 7-Stufen-Plan für mehr Umsatz entwickelt. Schritt 6: Social Media nutzen.

Ende Juni wurde Versicherungsmakler Matthias Helberg aus Osnabrück fast ein bisschen berühmt, weil er den BU-Vergleich von „Finanztest“ fachlich auseinander genommen hat. Dabei hatte Helberg keinerlei Absicht, zum Helden zu werden. Auch war keinerlei Shitstorm gegen Finanztest geplant. Helberg hatte sich lediglich aus fachlicher Sicht kritisch geäußert. Wie er es seit einigen Jahren schon auf seinem Blog tut. Der Rest war Facebook und die Resonanz erst seiner Freunde, dann seiner Maklerkollegen und dann „landete“ Helberg im „Handelsblatt“. Seitdem ist auch die Anzahl der Kundenanfragen erheblich gestiegen.

Maklerberater Dr. Peter Schmidt hat den Vorgang Helberg und „Finanztest“ begleitet. Schmidt, der selbst als @Assekuranzdoc aktiv twittert, empfiehlt kleine Schritte: „In Social Media wächst man langsam hinein. Hier geht es mehr um die Kontinuität. Erst regelmäßig twittern oder posten, und anschließend die Frequenz steigern“.

„Kontaktmagnet“ Twitter

Zu Social Media erscheinen wöchentlich Dutzende Untersuchungen und Statistiken, die hier zu reproduzieren den Raum sprengen würde. Man kann aber sagen, das ist auch Schmidts Erkenntnis: Je jünger der Makler, desto jünger werden die Kunden. Deswegen empfiehlt auch Makler Joachim Haid schrittweise die Nutzung der wichtigsten Social-Media-Kanäle. Allen voran Facebook und Twitter. Haid twittert zum Beispiel als @Riesterpapst. Wie sein Twittername schon sagt, konzentriert sich Joachim Haid auf Riesters Rente.

Peter Schmidt als Kooperationspartner dieses Sieben-Stufen-Plans twittert  rund um die Probleme und Lösungen des Berufsstandes der Versicherungsmakler. Mit Joachim Haid ist er der Auffassung, dass der Kunde der Zukunft über „das Netz“ zum Makler findet. Vier Social-Media-Kanäle werden empfohlen, nicht nur von Schmidt und Haid:

  • 1. Twitter als „Kontakt-Magnet“ (Schmidt)
  • 2. Facebook als ungezwungene „Pinnwand“ des Maklers. Hier kann der Makler mit einer eher privaten Seite beginnen und später eine Firmenseite ergänzen
  • 3. Der eigene Makler-Blog
  • 4. Die Internetseite: Eine „richtige“ Internetseite braucht der Makler, zumindest in den ersten Jahren, nicht. Hier genügt ein so genannter „Onepager“. Eine Art elektronische Visitenkarte, die nicht ständig aktualisiert werden muss. Aktuell ist der Blog.

Über Twitter werden Kurznachrichten und Links auf die eigenen Facebook- oder Blogseiten verschickt. Auf Facebook finden User kurze, locker aufbereitete Informationen. Im Blog kann der Makler in die Tiefe gehen und Fachinformationen oder Aufsätze verewigen.

Seite 2: Social Media hat drei Bestandteile

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