Immobilienpreise: Dresden boomt

Sachwerte von Oranus Mahmoodi

Im letzten Quartal 2012 sind die Immobilienpreise in den Großstädten stark angestiegen. Das ergab eine Analyse von Dr. Klein für die Region Nord-Ost. Herausstechend ist die Entwicklung in Dresden - verglichen mit Hamburg, Hannover und Berlin.

Nicht nur im vierten Quartal, sondern auch auf Jahressicht führt Dresden das Ranking im Hausmarkt an. Gegenüber dem dritten Quartal (Q3) sind die Hauspreise in der ostdeutschen Metropole in Q4 um 3,13 Prozent gestiegen – gefolgt von Hannover (2,21 Prozent) und Hamburg (2,03 Prozent). In 2012 haben sich die Hauspreise in Dresden um 7,24 Prozent verteuert, in Berlin haben die Hauspreise um 7,20 Prozent und in Hamburg um 6,91 Prozent zugelegt.

Auf dem Wohnungsmarkt ist Dresden ebenfalls ein immer teuerer werdendes Pflaster. Der Teilindex für Eigentumswohnungen steigt in Q4 im Vergleich zum Vorquartal mit 3,21 Prozent am stärksten in der untersuchten Region. In Berlin nehmen die Kaufpreise für Wohnungen im gleichen Zeitraum 2,94 Prozent zu. In Hamburg sinken die Preise um 0,97 Prozent und in Hannover um 0,27 Prozent.

Das höchste Preisniveau haben Wohnungen in der Hansestadt mit 132,50 Zählerpunkten. In 2012 verteuerten sich Eigentumswohnungen in Hamburg am stärksten – um 12,47 Prozent. Der Berliner Wohnungsmarkt folgt mit 9,01 Prozent. In den zwei deutschen Metropolen Hamburg und Berlin wird das verfügbare Angebot in City-Lage immer knapper. Daher zieht es in Hamburg die Menschen in günstigere Randlagen, in Berlin geraten Viertel außerhalb des S-Bahn-Rings in den Fokus. Die Hauptstadt verfügt aber noch über große zentrale Entwicklungsgebiete – der Markt in Hamburg ist gesättigt.

Foto: © flashpics - Fotolia.com

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