Spanien: Run auf Luxusimmobilien
09.08.2012 | Beteiligungen & Sachwerte von Oranus Mahmoodi
Trotz spanischer Wirtschaftflaute konnte der Immobilienmakler Engel & Völkers seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr 2012 um elf Prozent steigern. Das Gesamtvolumen der Immobilientransaktionen stieg auf 121 Millionen Euro im Vergleich zu 109 Millionen Euro im selben Zeitraum 2011. Für das Wachstum in Spanien sei die Nachfrage nach Zweitwohnsitzen im Premium-Segment ausschlaggebend.
Die insgesamt 49 Wohnimmobilien-Shops von Engel & Völkers in Spanien haben gute Nachrichten: „Dieses positive Ergebnis zeigt, dass hochwertige Immobilien zunehmend als alternative Sachwertanlage in das Bewusstsein der Käufer rücken. Sie bietet ihnen in den gegenwärtig unsicheren Zeiten an den Kapital- und Finanzmärkten Sicherheit. Wem es möglich ist, der „rettet“ sein Geld offenkundig in Betongold“, sagt Marcus von Busse, Geschäftsführer des Regional Office von Engel & Völkers in Spanien.
Auf dem Immobilienmarkt in Spanien gilt wie überall: Je exklusiver die Lage, desto sicherer das Investment. Der Markt für Luxusimmobilien ist vergleichsweise klein, die Nachfrage dagegen hoch. „Immobilien erweisen sich immer dann als besonderes Gut, wenn sie über diese
exklusive Lagequalität verfügen“, sagt von Busse. Das Land ist eine beliebte Ferienregionen und somit auch ein praktischer Standort für einen Zweitwohnsitz. Zudem hat sich der spanische Zweitwohnsitzmarkt im Luxussegment als krisenstabil erwiesen.
Die Käufer kommen aus dem Ausland und interessieren sich hauptsächlich für hochwertige Immobilien in Premium-Lagen mit Preisen von einer Million Euro aufwärts. Zu den bevorzugten Standorten für Zweitwohnsitze zählen neben den drei Baleareninseln Mallorca, Menorca und Ibiza nach wie vor die Küstenregionen auf dem Festland rund um Marbella („Costa del Sol“) sowie die Costa Brava. Die Preise steigen in diesen Regionen. Die Käufer kommen mehrheitlich aus dem deutschsprachigen Raum, aus Skandinavien und Großbritannien. Insbesondere für Briten, Skandinavier und Schweizer ist der Währungsvorteil für eine Investition im Euroraum zurzeit besonders günstig und stärkt ihre Kaufkraft.
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