Investmentfonds können Ruhe bringen
23.07.2012 | Investmentfonds von Oranus Mahmoodi
Anlegern, denen das Auf und Ab der letzten Monate zu nervenaufreibend ist, können sich mit Investmenfonds Ruhe ins Portfolio holen. Je breiter ein Fonds angelegt ist, desto eher puffert er Ausschläge einzelner Wertpapiere ab. Entscheidend ist dabei die Struktur des Investments. Wenn etwa der Fondsmanager schwache Wertpapiere gegen attraktivere austauschen kann, erhöht das den Ertrag eines Fonds und verringert das Verlustrisiko
Fondskäufer können zudem den Ausgabeaufschlag reduzieren. Direktbanken oder Fondssupermärkte im Internet bieten niedrigere Sätze an oder verzichten sogar ganz auf die Gebühr. Nach wie vor gilt: Je länger der Anleger investiert bleibt, desto weniger stark wirkt die Kaufgebühr. Wer monatlich 100 Euro in einen Sparplan mit 5 Prozent Ausgabeaufschlag einzahlt und durchschnittlich fünf Prozent Jahresrendite erzielt, steht nach drei Jahren bei 3.690 Euro. Ohne Kaufgebühren wären es 3.885 Euro. Es lohnt sich, den Ausgabezuschlag zu vermeiden.
„Viele Fondsmanager schaffen es nicht, nach Abzug der Kosten ihre Vergleichsindizes zu schlagen", sagt André Härtel, Analyst bei Feri Eurorating, gegenüber dem Handelsblatt. Um gute Produkte mit passender Strategie zu finden, kann man sich an den Ratings orientieren. Die Fondsanalysehäuser bewerten die Entwicklung von Fonds. Hier gilt: Fonds, die fünf Jahre oder länger überdurchschnittlich waren, bleiben dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den nächsten Jahren.
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