Gothaer möchte kein Assekurata-Rating
30.07.2012 | Versicherungen von Oranuns Mahmoodi
Die Gothaer Krankenversicherung wird in diesem Jahr kein Assekurata-Rating durchführen. Interne Projekte seien das Hindernis, heißt es. 2013 plant der Kölner Krankenversicherer eine Fortsetzung des Ratings. Wegen der Befürchtung vor einem negativen Rating lässt die Gothaer die Bewertung nicht ausfallen - 2011 hatte die Gothaer ein A-Rating bekommen.
Wegen kapazitärer Engpässe aufgrund zahlreicher interner Projekte möchte die Gothaer das Assekurata-Rating in diesem Jahr ausfallen lassen. 2013 plant der Krankenversicherer eine Fortsetzung des Ratings.
Die Gothaer unterzieht sich seit vielen Jahren dem Rating-Verfahren von Assekurata. Zuletzt bekam das Unternehmen eine positive und gute Bewertung, ein A. Normalerweise sieht das Ratingverfahren von Assekurata vor, seine Ratings im jährlichen Rhythmus zu aktualisieren. „Wir bedauern es sehr, dass wir aufgrund einer Vielzahl von internen Projekten in diesem Jahr aus kapazitären Gründen kein Assekurata-Rating durchführen können“, sagt Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Krankenversicherung (Foto). Da das Rating in diesem Jahr nicht aktualisiert wird, verliert es seine Gültigkeit. Die Gothaer Krankenversicherung darf das Rating nicht mehr in der Öffentlichkeit bewerben.
2013 möchte sich die Versicherung dem Rating wieder stellen. „Nach der erfolgreichen Umsetzung unserer Reorganisationsmaßnahmen und der Einführung der Unisex-Tarife im Herbst möchten wir uns im nächsten Jahr den Diskussionen mit Assekurata wieder stellen“, meint Kurtenbach. „Als registrierte EU-Ratingagentur sind wir angehalten, den Ablauf sowie Veränderungen eines veröffentlichten Ratings zeitnah bekanntzugeben. Auch wir bedauern, dass die langjährige Zusammenarbeit mit der Gothaer Krankenversicherung vorübergehend unterbrochen ist, sehen einem erneuten Ratingprozess im nächsten Jahr aber zuversichtlich entgegen“, erklärt Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will.













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