„Der Unisex-Effekt“ in aller Munde
06.06.2012 | Berater von Oranus Mahmoodi
Der Veranstalter der Kölner Versicherungs- und Kapitalanlagemesse (KVK-Messe), der Maklerpool Fonds Finanz, hat mit dem Vortragspromm den Nerv der Branche getroffen. In den etwa 60 Vorträgen des Rahmenprogramms wurden am Dienstag die Topthemen der Branche diskutiert.
Unisex, Social Media für Vermittler, Neukundenakquise Bestandskundenterminierung oder BU-Beratung standen auf dem Programm der Workshops und Kongresse. Gerhard Pscherer erklärte dem Publikum an konkreten Fallbeispielen, wie Vermittler in Sachen Berufsunfähigkeit beraten können. Er veranschaulichte etwa, wie sich ein nahtloser Übergang von Krankengeld zu Berufsunfähigkeit abspielen kann.
„Unisex ist in aller Munde“, so startete Sven Staak von der Helvetia seinen Beitrag, um gleich zu fragen: „Ist Unisex das alleinige Thema in 2012?“ Die Antwort lautet „Nein“. Hätte Staak Christopher Haas von der Condor Versicherungsgruppe gefragt, hätte dieser die Frage wahrscheinlich bejaht. Haas möchte in seinem Vortrag: „Das Unisex-Effekt!“ (Anm. d. Redaktion: Der Marketingverantwortliche fand es scheinbar originell, das Unisex-Effekt zu schreiben) die Makler davon überzeugen, dass Unisex ein Glücksfall für sie ist.
Unisex sei sinnbildlich für den soziologischen Kulturstatus der europäischen Nationen. Die EU-Richtlinie die zu Unisex bei Versicherungen geführt hat, besagt, dass es beim Zugang zu Waren und Dienstleistungen keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen geben darf. „Nehmen Sie mal ihre Kundenbrille ab und setzen Sie Ihre Versicherungsmaklerbrille auf!“, fordert er die Besucher auf. „Sie verdienen durch Unisex mehr Geld, ohne dafür etwas zu tun!“.













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