Deutsche wohn-riestern gern
25.05.2012 | Versicherungen von Gloria Ballhause
Der Großteil der 115.000 Neuverträge im ersten Quartal 2012 fiel mit 65.000 Abschlüssen auf Wohn-Riester-Produkte. Das ist ein Anstieg gegenüber dem letzten Quartal des Jahres 2011 um 8,4 Prozent. Die Nachfrage nach der Wohnzulage war damit im Frühjahr mehr als doppelt so hoch wie die nach der Riester-Rentenversicherung.
Riester-Renten-Verträge wurden bis Ende März 32.000 mal abgeschlossen. Insgesamt zählte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in seinem Quartalsbericht 15,5 Millionen Riesterverträge. Der Quartalszuwachs lag im Frühjahr 2012 unter dem langjährigen Durchschnitt. Im Vorjahresquartal waren es noch 119.000 Neuverträge. Besonders wenig interessierten sich die Deutschen für Riester-Banksparpläne.
Mit 7000 Neuverträgen stieg die Zahl der geförderten Sparpläne auf 757.000 Verträge. Auch die Investmentfondsverträge mit 11.000 Neuverträgen liegen weit hinter den Zuwächsen bei den Riester-Wohn-Produkten. Das Ministerium geht davon aus, dass für das Jahr 2010 rund 18,5 Prozent der Verträge ruhig gestellt sind und für diese keine Beiträge gezahlt werden. Das liege laut BMAS unter dem Wert nicht förderfähiger Rentenversicherungen.
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