Das Erbe der Generation „Wirtschaftswunder“

21.05.2012 | Panorama | Beteiligungen & Sachwerte von Oranus Mahmoodi

Für den Kauf einer Immobilie fehlen jungen Menschen in der Regel die finanziellen Mittel. Experten beobachten einen neuen Trend: Die Oma und Opa ermöglichen ihren Nachfahren den Traum vom Eigenheim. Durch den demografischen Wandel wird diese Entwicklung zunehmen.

Die Generation "Wirtschaftswunder" spendiert mehr als nur die Erstaustattung. Sie steuert der Enkelgeneration immer häufiger Eigenkapital zum Immobilienkauf bei. „Wir erleben es oft, dass junge Menschen, die normalerweise nicht über große Ersparnisse verfügen, mit Hilfe der Großeltern die erste eigene Immobilie finanzieren“, sagt Thomas Würner, Immobilienexperte der Münchner Euro Grundinvest. „Durch diese Unterstützung treten junge Immobilienkäufer heute mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote von 53 Prozent an und senken damit erheblich die Darlehenskosten.“

Diese Entwicklung ist erst der Anfang des Trends. Schließlich sind es Zuschüsse, die von den Großeltern kommen. Aufgrund der demografischen Situation ist absehbar, dass in den nächsten Jahren eine geburtenstarke Generation ableben wird. Geknüpft an den Trend der Urbanisierung, wird es die jungen Menschen in die Großstädte ziehen. „Das Erbe der „Wirtschaftswundergeneration“, darüber sind sich nahezu alle Immobilienexperten einig, wird weiterhin zu einer hohen Nachfrage nach Neubauimmobilien in den Ballungsräumen führen“, sagt Michael Balek, Chefprojektentwickler der Euro Grundinvest Objekt Holding.

© Mammut Vision - Fotolia.com

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