Frankfurt bleibt ein teures Pflaster
24.04.2012 | Beteiligungen & Sachwerte von Marc Oehme
Frankfurt ist nicht nur Fußballbezogen (wieder) in der ersten Liga zu Hause. Auch beim Thema Immobilien ist die hessische Metropole mittlerweile die zweitteuerste Stadt in Deutschland und somit bleibt auch das Wohnen in Frankfurt ein kostspieliges Vergnügen. Im letzten Jahr stiegen die Mieten erneut um 8 Prozent auf 12,30 Euro pro Quadratmeter. Das zeigt der Marktbericht Frankfurt am Main von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.
Damit ist der Quadratmeterpreis in der wirtschaftlich und kulturell attraktiven Mainmetropole mit hoher Arbeitsplatzdichte und stetigem Zuzug im 1. Quartal 2012, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (6,30 Euro). Am teuersten wohnen Mieter mit 14,80 Euro pro Quadratmeter nach wie vor im nobel-gediegenen Westend mit seinen luxussanierten Gründerzeitvillen (+10 Prozent). Aber auch in den benachbarten Stadtteilen ziehen die Preise deutlich an. Am sichtbarsten wird dies im studentisch-bunten Bockenheim (14 Euro) und im Nordend (14,10 Euro) mit seiner jungen, urbane Bevölkerung. Die wachsende Beliebtheit beider Stadtteile hat die Mieten im letzten Jahr um bis zu 25 Prozent nach oben getrieben.
Wer billig in Frankfurt leben möchte, der sollte an den westlichen oder östlichen Stadtrand ziehen oder sich mit dem Industrie-Charme Griesheims (9,50 Euro) anfreunden. Am günstigsten lebt es sich in Nieder-Erlenbach, am nördlichen Stadtrand Frankfurts Richtung Wetterau. Hier sind die Quadratmeterpreise sogar um 7 Prozent auf 8,40 Euro gesunken.
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