Garantien, Finanzkraft, Pflege
23.11.2011 | Versicherungen von Jürgen Kemper
Die Schuldenkrise im Euroraum beherrscht momentan die Nachrichten und beginnt sich auf die Realwirtschaft auszuwirken. Langfristig planende Unternehmen und Unternehmer sollten sich aber bereits jetzt die Frage stellen: Welche Herausforderungen und vor allem Chancen bringen die kommenden Jahre, auch für die Versicherungsbranche?
Eines ist sicher: Garantien, insbesondere bei der Altersvorsorge, werden immer wichtiger. Laut einer Studie von forsa ist für 62 Prozent der befragten Kunden Sicherheit der entscheidende Aspekt bei einer Geldanlage beziehungsweise Versicherung, knapp gefolgt von der Verständlichkeit der Produkte. Und hier liegt die Chance: Trotz langfristig niedriger Zinsen und eines damit einhergehend sinkenden Rechnungszinses müssen den Kunden Produkte mit Garantien und gleichzeitig attraktiven Renditen angeboten werden. Unternehmen, die entsprechende Lösungen entwickeln, profitieren und gewinnen Marktanteile. Und Vermittler, die ihren Kunden diese Lösungen verständlich erklären können und zusätzlich noch Top-Service in der Beratung und Betreuung liefern, haben im Wettbewerb immer mehr die Nase vorn.
Und sicherlich werden auch Stabilität und Finanzkraft eines Versicherers zukünftig mehr beachtet – nicht nur von Ratingagenturen, sondern auch von den Kunden. Die Erfahrungen der Vergangenheit sowie die geplante Umsetzung von Solvency II tragen dazu bei. Größere Unternehmen sollten hiervon profitieren.
Zukunftsfähig sind weiterhin Produkte zur Absicherung von Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit, da sich der Staat aus diesen Bereichen immer mehr zurückzieht sowie aufgrund der demografischen Entwicklung. Dabei bieten auch neue Entwicklungen zur Absicherung der Arbeitskraft, wie die bislang am Markt einzigartige KörperSchutzPolice der Allianz, sowie Konzepte zur betrieblichen Krankenversicherung – analog der betrieblichen Altersvorsorge – gute Zukunftschancen.













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