Fortschritt in der Medizin – dank PKV

Themenseite Private Kranken

Die Private Krankenversicherung ist ein wesentlicher Motor des medizinischen Fortschritts. Doch warum ist das so? Und profitieren auch gesetzlich Versicherte von den zusätzlichen Mehreinnahmen?

PKV Krankenversicherung Medizin

Die PKV gilt als Treiber des medizinischen Fortschritts. Bild: analogicus/ pixabay

Das duale Gesundheitssystem in Deutschland ist eines der besten der Welt. Auch –oder gerade, weil – es auf zwei Säulen steht. Denn gerade der Wettbewerb zwischen GKV und PKV garantiert ein hohes Versorgungsniveau – auch für die gesetzlich Versicherten. Es besteht eine qualitativ hochwertige Versorgung für alle Versicherten, da die privat und gesetzlich Versicherten dasselbe Gesundheitssystem nutzen. Doch wie sieht es mit dem medizinischen Fortschritt aus?

Dem deutschen Gesundheitswesen stehen nach Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) pro Jahr rund 11,8 Milliarden Euro an Mehrumsätzen zusätzlich zur Verfügung – die es nicht gäbe, wenn alle Patienten gesetzlich versichert wären. Der Großteil der Mehrumsätze kommt mit 5,6 Milliarden Euro pro Jahr den ambulanten Arztpraxen zugute, die zugelassenen Ärzte können mit diesem Budget in Personal oder moderne Medizintechnik investieren.

Eine große Rolle spielen diese zusätzlichen Einnahmen bei der Einführung von medizinischen Innovationen im ambulanten Bereich. Denn in der Privaten Krankenversicherung ist eine Kostenerstattung schon dann möglich, wenn eine Innovation gerade den Markt erobert hat. Das Genehmigungsverfahren in der Gesetzlichen Krankenversicherung kann dagegen mehrere Jahre dauern. Dank der PKV kann die Zeit durch eine Zwischenfinanzierung überbrückt werden. Innovativer Fortschritt kann somit zwischenfinanziert werden.

Aber auch weit über die Gesundheitswirtschaft hinaus trägt die PKV zur Innovation in Deutschland bei. Mit mehreren Millionen Euro fördern die PKV-Unternehmen zusätzlich Forschung und Entwicklung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare