AWD äußert sich zu Vorwürfen
Dem Finanzdienstleister AWD wird vorgeworfen durch Falschberatung Zehntausende Anleger um enorme Summen gebracht zu haben. In einer aktuellen Stellungnahme hat sich der AWD nun zu den Vorwürfen geäußert.
Der AWD und sein ehemaliger Chef, Carsten Maschmeyer, werden beschuldigt bei Zehntausenden Anlegern durch die Vermittlung von Beteiligungen an riskanten Immobilienfonds, den sogenannten Dreiländerfonds (DLF), hohe finanzielle Verluste angerichtet zu haben.
Gestern berichtete das Verbrauchermagazin Finanztest von einer internen AWD-Liste, auf der die Namen und Beteiligungssummen von rund 34.000 Anlegern stünden, die in die geschlossenen Immobilienfonds der Capital Konsult GmbH Stuttgart investiert hatten. AWD-Berater hätten ihre Kunden wissentlich falsch beraten, die riskanten DLF vermittelt und dafür extrem hohe Provisionen kassiert. Laut Liste seien 1 Milliarde Euro Vermittlungssumme geflossen. „Die von AWD-Beratern empfohlene Finanzierung der Fondsanteile auf Kredit, die viele Anleger finanziell ruinierte, ist aus Sicht von Finanztest eine systematische Falschberatung“, heißt es in dem Artikel.
In einer aktuellen Mitteilung reagierte der AWD nun auf die Vorwürfe. „Eine Fondsbeteiligung ist eine unternehmerische Beteiligung. Dies – und das damit eingegangene unternehmerische Risiko – wurde den Anlegern von AWD mündlich wie schriftlich erläutert. Die Verkaufsprospekte lagen deutlich oberhalb der seinerzeit geforderten IDW-Standards und enthalten alle wesentlichen Informationen über die Konzeption sowie über mit einer Anlage verbundenen Chancen und Risiken“, heißt es in der Stellungnahme. Darüber hinaus seien die als angeblich neu vermeldeten Zahlen von DLF-Zeichnern schon in 2001 Gegenstand einer Anfrage von Finanztest gewesen und vom AWD auch offen kommuniziert worden. Die nun als neu vermeldeten Zahlen seien demnach schon seit 10 Jahren in der Öffentlichkeit und enthalten keinerlei neuen Informationswert.
Laut Finanztest zeige die Liste, dass 20 Prozent der AWD-Kunden ihre Beteiligungen durch die Aufnahme von Krediten finanziert hätten. In Wahrheit seien aber es sogar über 80 Prozent gewesen, denn die Liste enthielte nur diejenigen Kunden, die ihre Anteile über die vom AWD zusammen arbeitenden Banken, BHW-Bank und Hypovereinsbank, finanziert hätten. Das Magazin stützt sich bei seinen Äußerungen auf die Aussagen eines ehemaligen Finanzierungsspezialisten des AWD.
20 Antworten zu “AWD äußert sich zu Vorwürfen”
24.05.2011 um 12:30
[...] Informationen des Handelsblatts zufolge, lud jener Mann zu der Orgie in Budapest ein, der jahrelang den Finanzdienstleister AWD führte: Kai Lange. Der AWD sorgte lange für negative Schlagzeilen, weil er Anlegern hochriskante Beteiligungen an Immobilienfonds empfahl (procontra berichtete am 10. März 2011). [...]
22.03.2011 um 21:28
Information zu den Dreiländerfonds (DLF) im Zusammenhang der Berichterstattung in den Medien über den AWD
In den letzten Tagen wurde in zahlreichen Medien, Fernsehen und Print, mehrfach über die Vermittlung von Anlageprodukten, u.a. die Dreiländerfonds (DLF) durch den AWD berichtet. Der hierbei entstehende Eindruck wird den Fakten nicht gerecht. Wir haben uns erlaubt, einige klarstellende Informationen zusammenzustellen:
Seit der Auflage des ersten geschlossenen Immobilienfonds im Jahr 1987 (DLF 87/2) sind alle 17 DLF-Gesellschaften ihren Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich nachgekommen. Entgegen der jüngsten Berichterstattung ist keine DLF-Gesellschaft „pleite“ gegangen. Bei 12 von insgesamt 17 DLF-Gesellschaften erreicht die Summe aus Ausschüttungen, Abfindungswerten (Berechnung 2009) und den Steuervorteilen (bei einem unterstellten Steuersatz von 40%) der Werbungskosten in der Investitionsphase, die bei weit überwiegend in Westdeutschland und den USA investierten Fonds eher gering sind, einen Wert von über 100%. In der KC-Gruppe arbeiten ca. 60 Mitarbeiter mit großem Engagement daran, diese Werte kontinuierlich zu verbessern.
Sämtliche DLF-Gesellschaften hatten die ersten Jahre gemäß den ursprünglichen Prognosen ausgeschüttet. So hat beispielsweise der DLF 87/2 über 14 Jahre 7% ausgeschüttet. Einschließlich des gesellschaftsvertraglichen Abfindungswertes (2009) sowie der Steuervorteile von Werbungskosten aus der Investitionsphase haben Anleger bis heute eine Vermögensposition von rd. 200% der ursprünglichen Beteiligungssumme. Der größte Dreiländerfonds DLF 94/17 erreicht bei dieser Rechnung – trotz der Insolvenz der ehemaligen Großmieterin Stella-Musicals – einen Wert von rd. 83%.
Der in einer Fernsehsendung thematisierte DLF 97/26 hat über die Laufzeit bezogen auf die ursprüngliche Beteiligungssumme rd. 47% ausgeschüttet. Zusammen mit dem Abfindungswert (2009) in Höhe von wiederum rd. 47% kommt ein in diesen Fonds investierter Anleger bisher auf rd. 95% der ursprünglichen Beteiligungssumme. Nimmt man zusätzlich den Steuervorteil aus den anfänglich zugewiesenen Werbungskosten hinzu, erreicht man rd. 100% der ursprünglichen Beteiligungssumme. Diese Entwicklung entspricht nicht der ursprünglich im Prospekt geplanten Entwicklung. Dennoch sind diese Zahlen deutlich besser, als in den Medien kolportiert wird.
Der in der besagten Fernsehsendung erwähnte Kurs des DLF 97/26 an der Zweitmarktbörse in Hamburg muss dementsprechend relativiert werden. Die Kurse an dieser Zweitmarktbörse kommen selten und regelmäßig bei äußerst geringer Liquidität zu Stande. Die Umsätze an der Zweitmarktbörse in diesem Fonds belaufen sich in den letzten 12 Monaten auf insgesamt EUR 117.598 (Quelle: http://www.zweitmarkt.de, abgerufen am 14. März 2011). Demgegenüber haben die ebenso von der KC-Gruppe initiierten DHB-Gesellschaften sowie eine den DLF-Gesellschaften zuzurechnende Beteiligungsgesellschaft bis einschl. März 2009, dem Zeitpunkt zu dem ein Kündigungsmoratorium bis zum Ende des Jahres 2013 von der Mehrheit der Anleger der DLF-Gesellschaften beschlossen wurde, Anteile an dem DLF 97/26 in einem Volumen insgesamt von rd. EUR 12 Mio. erworben.
Auf der Internetseite http://www.kc-holding.de werden seit Jahren die Geschäftsberichte aller DLF-Gesellschaften ab dem Jahr 2000 – für Jedermann zugänglich – veröffentlicht.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren bekannten Ansprechpartner bei der KC Verwaltungs GmbH bzw. ATC Treuhand GmbH oder senden uns eine e-mail an PR[at]kc-holding.de.
16.03.2011 um 22:44
Nö Erwin, ich werde aber vom AWD beraten und habe einen geschlossenen Immofonds, der übrigns seit 1999 jedes Jahr seine Prognosen erfüllt hat. Ich kann aber uch selber denken und weiß, worin ich investiere. Jedes Anlage hat Risiken, da muss man halt lesen, was in den Unterlagen steht. Selber schuld, wer alles unterschreibt. Haste da auch Erfahrungen Erwin?
15.03.2011 um 16:46
@ masterblaster
Sind Sie einer der bezahlten Claqueure des AWD? Wieso verschließen Sie Ihre Augen vor dem, was nicht zu leugnen ist? Maschmeyer wird dadurch nicht besser, dass andere auch geschlossene Immo-Fonds verkauft haben.
“Verprellter Strukki”, das ist das Vokabular der AWD-Oberen vor ca. 10-15 Jahren, wenn Sie auf Kritik im Internet angesprochen wurden. Alle Kritiker waren und sind per se frustrierte Handelsvertreter, die es beim AWD nicht geschafft haben und nun nachtreten oder nachkarten. Wie arm sind solche “Einwandbehandlungen”, das Wort werden Sie ja auch noch kennen aus Ihrer früheren Zeit, oder?
Eigentlich könnte Maschmeyer jetzt ja mal einige Milliönchen spenden für Japan, am besten anonym, aber das liegt ihm ja nicht so sehr….
15.03.2011 um 12:39
@Erwin: Deinen Kommentar lese ich unter nahzu jedem AWD-Bericht. Bekommst Du dafür Geld vom NDR, oder bist Du ein geprellter Strukki, der es auf diese Art und Weise nötig hat, nachzukarren? Nennt mir ein Unternehmen, welches nicht in diesem Bereich der geschlossenen Fonds unterwegs war bzw. ist. Was ist mit der Postbank und dem Immofonds in Südafrika in 2010? Was ist mit Beteiligungen von Sparkassen, den DG Fonds der Volksbank? Einfach nur traurig, wie alles an einem Mann festgenagelt wird.
11.03.2011 um 21:02
crochman(unabhängiger Vermittler) sagt er ist sauer auf die sogenannten machenschaften des AWD!!
Ich sage ein unabhängiger Vermittler mit Maklerstatus Gott Sei Dank habe ich beim AWD gelernt und Verkaufspraktiken erworben und vertieft ein fach super würde heute noch jeden der beim AWD war blind einstellen und alle anderen freien und gebundenen Vermittler links liegen lassen( ich glaube Ihre habt es immer noch nicht kapiert) verkauft einfach souveräne Produkte und das als Makler und die Welt ist in Ordnung und wenn der Kunde GEIZ IST GEIL Will bekommt eres auch bevor er bei Sparkaase oder Volksbank usw….. sowieso verarscht wird
11.03.2011 um 20:11
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, “Matthias”. Wenn schon Kommentare abgegeben werden, sollten sie sachlich bleiben. Unsäglich diese Reportage. Dem Reporter geht es nur um Quote. Ein Unternehmen das wirklich gute Arbeit macht und das eine Marktüberdurchschnittliche Kundenzufriedenheit aufweist, so negativ darzustellen ist schon sehr bedenklich. In vielen Tests ist AWD positiv beurteilt worden. Bin echt gespannt, ob der NDR auch mal positiv berichten wird, aber positive Meldungen bringen leider keine gute Quote
11.03.2011 um 18:14
Heute ist es AWD, morgen irgendeine Bank oder ein anderer Vertrieb. Der eigentliche Skandal ist, daß die Politik diese Vertriebe sogar noch begünstigt, da die Vermittler sich gut hinter den großen Rechtsabteilungen verstecken können.Der ehrliche eigenständige und unabhängige Vermittler aber geht durch ständig neue Gesetze im Bürokratiesumpf unter und hat kaum noch die Zeit Kunden vor Bankenabzocke und Struckigeschwätz zu retten.
11.03.2011 um 16:47
@ Christian
@ Inside Man
wie schlimm, das Menschen mit so einem gefährlichen Halbwissen und ohne jede Hintergrundinformation, wie das bei Ihnen beiden anscheinend der Fall ist, überhaupt im Internet Kommentare abgeben dürfen.
Schade, dass die Pressefreiheit und auch meine GEZ Gebühren für öffentliche Feden zwischen einem Reporter und einem Ex-Konzernbesitzer genutzt werden dürfen (Auch wenn er heute mit einer Minderheit von 11% größter Einzelaktionär der Swiss life ist).
11.03.2011 um 14:34
Ich kann es nicht fassen, dass es immer noch Menschen gibt, die Maschmeyer und seine Schergen in Schutz nehmen!
Auch wenn die Vorwürfe sich wiederholen, bleiben sie wahr. Nicht der Reporter betreibt eine Kampagne, sondern hier versuchen schon wieder Leute die mehr als nur fragwürdigen Methoden des AWD herunterzuspielen und sich eventuell aus Verantwortungen zu stehlen.
Ich würde mich schämen, wenn ich für diesen Verein tätig gewesen wäre!
11.03.2011 um 13:51
Wenn jeder Mensch in Deutschland einen IQ von mehr als 40 hätte würde es den AWD nicht geben.Ich besuche für eine Gesellschaft ab und zu so ein Büro und finde es erstaunlich was da so auf die Menschheit losgelassen wird. Wenn Sie also zu absolut garnichts zu gebrauchen sind dann versuchen Sie es beim AWD.
11.03.2011 um 13:43
Die Diskussion hier wird lächerlich und lenkt ab!
Anstatt Medienschelte zu betreiben sollten wir besser feststellen: Die Art und Weise, in der der weitaus überwiegende Teil der AWD-Kolonnen in Crash-Kursen ausgebildet wurde und auf die Kunden gehetzt worden ist, die Art und Weise, wie Kapitalanlagen und Versicherungen eines Unternehmens verkauft wurden, das sich selbst lächerlicherweise als unabhängiger Finanzoptimierer bezeichnet hat, hat den Berufsstand aller Versicherungsvermittler, besonders der unabhängigen, enorm belastet und in Verruf gebracht. Das dies auch heute noch angeprangert wird, halte ich für richtig und erforderlich, zumal Maschmeyers Verbindungen zur Politik – Riester und Rürup -der Ruch der Korruption anhaftet.
11.03.2011 um 12:02
Stellungnahme von AWD zu den Vorwürfen zur Vermittlung von Dreiländerfonds (DLF)
Der Vertrieb der Beteiligungen an Dreiländerfonds (DLF) erfolgte in den Jahren 1989-1999 und liegt somit mindestens zwölf Jahre zurück. Im Übrigen ist die als angeblich neu vermeldete Zahl von DLF-Zeichnern schon im Jahre 2001 Gegenstand einer Anfrage des Verbrauchermagazins „Finanztest“ an AWD gewesen und vom Unternehmen gegenüber „Finanztest“ auch offen kommuniziert worden. Die nun als „neu“ vermeldeten Zahlen sind demnach schon seit 10 Jahren in der Öffentlichkeit und enthalten keinerlei neuen Informationswert.
In diesem Zusammenhang wird in der Berichterstattung suggeriert, die Dreiländer-Fonds hätten überhaupt nicht ausgeschüttet. Richtig ist, dass zahlreiche der auch von AWD vermittelten Fonds viele Jahre hintereinander eine Ausschüttung von jährlich 7%, in Einzelfällen (DLF 92/10) sogar von 9% hatten. So hat der DLF 89/2 elf Jahre in Folge – von 1989 bis 1999 – beispielsweise jährlich eine Ausschüttungsrate von je 7% gehabt. Beim DLF 90/7 waren es zehn Mal in Folge 7%. Beim 92/11 immer noch acht Mal in Folge 7%. Darüber hinaus konnten die Anleger steuerliche Vorteile geltend machen.
Da der DLF-Fondsinitiator Kapital Consult GmbH Stuttgart (KC) über keinen eigenen Vertrieb verfügte, wurden die DLF-Fonds von einer Vielzahl von Vertriebsgesellschaften und Maklern vermittelt. Dabei war AWD ausschließlich als Vermittler tätig und nicht als Fondsinitiator bzw. Fondsgesellschaft und dementsprechend nicht für die wirtschaftliche Entwicklung der Fonds verantwortlich.
Auch waren die Prognosen für die Dreiländerfonds zu jener Zeit überaus positiv. Die DLF-Fonds wurden bei AWD einer eingehenden Produktprüfung unterzogen. Hierzu zählen u.a. Prospektprüfungsberichte, die von externen Wirtschaftsprüfern erstellt wurden, interne Plausibilitätsprüfungen, Leistungsbilanz und Überprüfung des Produktinitiators. Diese Prüfungen ergaben auch aus Sicht von externen Experten zur Zeit der Vermittlung keinen Anlass zur Beanstandung.
Eine Fondsbeteiligung ist eine unternehmerische Beteiligung. Dies – und das damit eingegangene unternehmerische Risiko – wurde den Anlegern von AWD mündlich wie schriftlich erläutert. Die Verkaufsprospekte lagen deutlich oberhalb der seinerzeit geforderten IDW-Standards und enthalten alle wesentlichen Informationen über die Konzeption, die Besonderheiten sowie über die mit einer Anlage verbundenen Chancen und Risiken. Sogar der Bundesgerichtshof hat bestätigt, dass der Verkaufsprospekt hinreichend über die wirtschaftlichen Risiken aufklärt.
In der aktuellen Berichterstattung wird der falsche Eindruck erweckt, es handele sich bei der Vermittlung der Dreiländerfonds durchweg um Fehlberatungen. Es wird hierbei aus der unbestrittenen Tatsache, dass sich die Dreiländerfonds nicht wie erwartet entwickelt haben, der ungerechtfertigte Rückschluss einer Fehlberatung durch AWD gezogen.
Seinerzeit wurden die DLF-Fonds im Übrigen von vielen Kunden aufgrund vorteilhafter steuerlicher Rahmenbedingen, der damaligen Gesetzeslage und breiter Empfehlungen in Medien aktiv nachgefragt, auch AWD-Berater zeichneten die Fonds. So wurde der Initiator der DLF-Fonds im Zusammenhang mit der Konzeption dieser Fonds vom Cash-Magazin im Juni 1995 als „Mann des Jahres“ ausgezeichnet und das Produkt DLF sehr positiv bewertet.
Soweit sich AWD mit dem Vorwurf der Fehlberatung gerichtlich befassen musste, sind diese Vorwürfe von Seiten der Gerichte nicht bestätigt worden. Festzuhalten ist, dass unter anderem der im „Stern“ benannte Fall von Peter Eiermann durch das Oberlandesgericht Celle am 1. Februar 2007 in zweiter Instanz rechtskräftig abgewiesen wurde (AZ 11 U 252/05).
Grundsätzlich ist zur finanziellen Situation anzumerken, dass die DLF-Fonds über eine gesunde Innenfinanzierung verfügen. So konnte in den letzten Jahren die Substanz der Fonds ausweislich der vorliegenden Geschäftsberichte nachhaltig gestärkt werden.
In der Berichterstattung des „Stern“ wird von Immobilienfonds, die heute nur noch „Schrottwert“ haben, gesprochen. Damit wird eine Assoziation zum feststehenden Begriff „Schrottimmobilien“ hergestellt. Ein Blick auf das Immobilienportfolio der DLF reicht, um zu sehen, dass diese Aussage völlig unzutreffend ist.
Auch wird im „Stern“ fälschlicherweise der Eindruck erweckt, AWD hätte eine Provision von 19 Prozent für die Vermittlung erhalten. Dies ist falsch. Vielmehr betrug der Umsatzanteil des Produktbereichs „Immobilien/ steueroptimierte Anlagen“ im Produktportfolio-Vergleich im Jahr 2001 bei AWD Deutschland 19,9 Prozent. Die Provision, die AWD für die Vermittlung erhalten hat, war marktüblich und deutlich niedriger.
10.03.2011 um 22:50
@rheinländer
Herr Maschmeyer mag nicht mehr beim AWD sein, aber er sitzt im Vorstand der swisslife an die er seinen “Drückerladen” verkauft hat.
Und warum keine Kampagne gegen den AWD? Solchen Betrügern sollte man doch das Handwerk legen und wenn man sieht, wie die Verflechtungen von Maschmeyer und jetzigen und ehemaligen Politikern sind, dann bekommt man immer mehr den Eindruck in einer Bananenrepublik zu leben.
Hut ab vor Herrn Lütgert und seinen Recherchen. Weiter so!!!
10.03.2011 um 16:58
Irgendwie muss man ja schon Mitleid haben mit einem kurz vor der Verrentung stehenden Reporter, der auf übelste emotionale Art und Weise immer die gleichen drei Menschen vor die Kamera zerrt, um sich selbst als den Retter der “AWD-Geschädigten” selbst zu inszenieren und auf seine letzten Reportertage einen Teil der allabendlich zu vergebenden Quote sein Eigen nennen zu können.
Berichte über ein recht junges Unternehmen, dass eben keine Lobby hat, dafür aber einen in den Medien omnipräsenten ehemaligen Vorstand, Berichte von weinenden Anlegern die nie etwas gewusst haben, Berichte über die bösen Strukkis bringen eben höhere Einschaltquoten als seriöse Berichte über fehlende Beraterqualifikation, steigenden Druck und reines Verkaufsgebahren der “seriösen” Banken und Sparkassen nebenan. Schade dass journalistische Qualität vor reißerischer Pauschalisierung und oberflächlicher Diabolisierung den Schwanz einzieht!
10.03.2011 um 16:17
@ Rheinländer
Das glauben Sie doch nicht wirklich, was Sie da schreiben. Nur weil Maschmeyer jetzt nicht mehr beim AWD ist, hat er damit nix zu tun, und andere waren viel schlimmer????
Diese Fonds haben nicht nur viele Tausend Anleger in den finanziellen Ruin getrieben sondern auch viele AWD-Mitarbeiter, von denen ich einige wiederum namentlich kenne.
Die Einpeitschungen, z.B. von Maschmeyer selbst (der “Mandant” ist wie ein Affe oder Hamster) sowie Jörg Jakob waren so eindeutig auf “easy going” getrimmt, das sich das Abschließen einer so risikoreichen Kapitalanlage darstellte wie der Kauf einer Schachtel Pralinen.
Ich war beim AWD, kenne Maschmeyer, er kennt mich. Glauben Sie mir, alles, was Sie an Negativem sehen und hören (im NDR oder sonstwo)nehmen Sie x 10 und dann verdoppeln Sie es noch einmal.
Maschmeyer persönlich hat sich all diese “Sauereien” höchstselbst ausgedacht, er ist weder Strahle- noch Saubermann. In meinen Augen, und das darf man ungestraft äußern, ist er ein Betrüger ganz großen Stils und gehört m.E. seit vielen Jahren hinter Gitter.
Unserer Republik wäre damit so einiges erspart geblieben, auch einige Selbstmorde von ehemaligen AWD-Mitarbeitern.
Ich kenne und habe allein 3 Bücher über Maschmeyer, hier steht alles Schwarz auf Weiß, lesen Sie diese mal. Ihnen würden die Augen tränen.
Übrigens: Ich kenne jemanden namentlich und persönlich, dem Maschmeyer noch Miete schuldet aus seiner Studentenzeit… Damals fuhr er schon Mercedes, der arme Jung, der solch eine grausame Kindheit hatte.
Ich könnte k….
Liebe Grüße
10.03.2011 um 15:36
Hier müssten die AWD Beteligten/Anführer
mit Ihrem privaten Kapital
haften,und auch 10 Jahre nachchträglich,
wenn dass Alles so stimmt wie gesendet.
10.03.2011 um 14:44
ich war selbst in den 90er jahren für einen grossen finanzvertrieb taetig der auch die “drei länder fonds produkte” – wie alle grossen finanzvertriebe – im angebot hatte, provisionen bis zu 15% und “bertlingseminare” konnten mich und meine strukturen aber nicht davon überzeugen die fonds zu verkaufen, die verkaufsprospekte waren umfangreich, chancen und risiken der fonds klar aus dem verkaufsprospekt ersichtlich und detailliert aufgeführt, es ist oftmals die “not” der vertriebler um jeden preis verkaufen zu müssen und die gier der anleger sich kein “schnäppchen” entgehen zu lassen.
10.03.2011 um 14:03
diese praktiken sind doch in struktur vertrieben ganz normal ob AWD, HMI, Deutsche Vermögensberatung usw….alle nur aufs kohle machen aus ohne rücksicht auf die interessen der kunden.
10.03.2011 um 13:54
Irgendwie bekomme ich das ungute Gefühl, dass eine Kampgne gegen AWD läuft.
Ständige Wiederholungen des NDR, jetzt auch ARD, von geschädigten Anlegern aus den 90-er Jahren. Mittlerweile glaube ich die 5 oder 6 Sendung über die selbe Geschichte immer von dem selben Reporter. Immer wieder rührselig und emotional vortragen ohne echten “neuen” Inhalt….und gegen dem ehemaligen Gründer des AWD Herrn Maschmeyer, der seit 4 Jahren nicht mehr beim AWD ist.
In keinem der Sendungen wurde von den Banken und Vertriebsgeselschaften berichtet, die übrigens mehr Anteile an diesen Fonds verkauft habe als der AWD.
Was bezweckt der Reporter mit seiner Kampagne?
Habe nicht den Eindruck als wenn es um die Anlager geht als um sein eigenes Befinden.