Keine Angst vor BU-Beratung

 

Vermittler lassen sich aus Angst vor Haftungsrisiken häufig von einer Beratung zur Berufunfähigkeitsversicherung (BU) abhalten, warnt die HDI Gerling Lebensversicherungs AG in einer aktuellen Meldung. Dabei beinhalte die Nicht-Beratung ein viel größeres Risiko.

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Vielen Kunden fehlt die nötige Absicherung. So seien zwischen 70 und 80 Prozent der Erwerbstätigen im Falle der Berufsunfähigkeit nicht abgesichert. Ein Grund hierfür sieht die HDI darin, dass viele Vermittler bei der BU-Vermittlung Haftungsrisiken für sich selbst befürchten. „Diese Furcht ist unbegründet“, erklärt Dr. Frank Baumann, Fachanwalt für Versicherungsrecht: „Wer das ‚Einmaleins’ der Vermittlerpflichten kennt und sauber arbeitet, kann unbesorgt in ein BU-Beratungsgespräch gehen. Das höchste Risiko trägt der Vermittler, wenn er das Thema BU in seiner Beratung außen vor lässt, obwohl er hierüber beraten müsste.“ Denn seit der Einführung der EU-Vermittlerrechtlinien in 2007 ist der Vermittler besonderen Beratungspflichten unterworfen. Bei einer Vernachlässigung derselben können Schadensersatzforderungen auf ihn zukommen.

Weiterhin sollte der Vermittler darauf achten, dass das BU-Produkt auf die Ansprüche des Versicherungsnehmers abgestimmt ist. So muss ein wirklich gutes BU-Produkt die verändernden Lebensumstände während der Vertragslaufzeit berücksichtigen: Hohe Transparenz bei der Abschlussentscheidung, besondere Kompetenz des Anbieters, damit es während der Laufzeit nicht zu Überraschungen kommt, und natürlich ein fairer Umgang mit den Kunden im Leistungsfall, so die HDI.

Die wesentlichen Aspekte einer guten BU-Absicherung fasst das Analysehaus Morgan & Morgan in einem gesamthaften BU-Kompetenz-Rating zusammen. Hier kann sich der Vermittler über die besten Produkte und Anbieter informieren

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