Fallende Mauern
Private und gesetzliche Krankenkassen sollen künftig stärker kooperieren, so ein Beschluss der Koalition. Einen ersten Schritt in diese Richtung stellt die Gleichstellung von Medikamentenpreisen dar.
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In gestrigen Gesprächen beschlossen Gesundheitspolitiker der Union und FDP das „Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes“ in einem wichtigen Punkt zu ändern. So sollen im Rahmen der Gesundheitsreform private Krankenversicherer für neue Arzneimittel künftig die gleichen Preise zahlen wie die gesetzlichen Krankenkassen. Bisher waren sie von staatlicher Förderung ausgeschlossen und mussten beim Einkauf von Medikamenten deutlich tiefer in die Tasche greifen. „Für gesetzliche Krankenkassen galt ein Herstellerrabatt von 6 Prozent, dieser soll auf 16 Prozent angehoben werden. Für private Krankenversicherungen soll neu ein Herstellerrabatt von zehn Prozent eingeführt werden“, erklärt Jens Wegner, Pressesprecher vom Verband der privaten Krankenkassen (PKV). In der Pharmaindustrie wird diese Entscheidung auf wenig Gegenliebe stoßen, gehören die privaten Versicherer doch zu den eintragsreichsten Kunden. Auf Seiten der PKV begrüßt man den Gesetzesentwurf. „Bislang zahlen die privaten Versicherer für gleiche Leistungen mehr Geld, das kann nicht sein“, so Wegner.
Darüber hinaus will die Union eine stärkere Kooperation der beiden bisher strikt getrennten Systeme vorantreiben. Zu diesem Zweck sollen beide Kassenarten gemeinsame Geschäftstellen unterhalten und Leistungen für Versicherte zu den gleichen Konditionen einkaufen können.
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Eine Antwort zu “Fallende Mauern”
9.09.2010 um 13:38
Am besten macht man gleich “Volksmedikamente”!!!
Geliche Wirkung, gleicher Preis und gleiche Volksverdummung…
…wie bei der “Volksversicherung” von VPV und Bildzeitung!
Armes Deutschland, lass es Hirn regnen, dann stellt die Politiker vor die Türe, damit sie was abkriegen!
m-f-f
MachtNix