Großzügige Superreiche
40 der reichsten Amerikaner haben sich bereit erklärt, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Drahtzieher des karitativen Projekts sind der Investor Warren Buffett und Microsoft-Gründer Bill Gates.
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In den USA leben die meisten Superreichen. Hier gibt es mehr als 400 Milliardäre. Nun haben Buffett und Gates, selbst superreich, die Initiative „The Giving Pledge“ (Das Spendenversprechen) ins Leben gerufen. Unterstützer der Kampagne sollen mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens zu Gunsten der Wohltätigkeit stiften. Entweder zu Lebzeiten oder nach dem Tod. Dabei handelt es sich nicht um einen juristischen Vertrag, wie Buffett erklärt, sondern um ein moralisches Versprechen.
Die Resonanz auf den Aufruf ist erstaunlich hoch. Bereits 40 amerikanische Milliardäre haben sich bereit erklärt, ihr Geld zu spenden. Zu den großzügigen Stiftern zählen namenhafte Größen wie New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, der Bankier David Rockefeller oder der Hotel-Milliardär Barron Hilton. Die Initiatoren des Projekts, Gates und Buffett, gehen selbst mit gutem Beispiel voran. So hat letzterer bereits 2006 erklärt, 99 Prozent seines Reichtums der Gates Stiftung für wohltätige Zwecke zu vermachen. Gates und seine Frau Melinda haben ihrer Organisation bislang 28 Milliarden Dollar gestiftet.
Sie können es sich leisten. Laut Forbes-Liste gehören die beiden zu den drei reichsten Menschen der Welt. Gates belegt mit einem Vermögen von 53 Milliarden US-Dollar nach dem Mexikaner Carlos Slim den zweiten Platz auf der Liste. Buffet folgt ihm mit 47 Milliarden US-Dollar auf Rang 3.
