Bloß keine nervenden Nachbarn

 

Der Kauf eines Hauses ist mehr als ein Investment. Emotionale Aspekte sind hier von zentraler Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage „Immobilienbarometer“ von Interhyp und ImmobilienScout24. So haben nur 6 Prozent der Käufer finanzielle Erwerbsgründe.

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Die Umfrage konzentrierte sich auf die Gründe, die Kunden zum Kauf einer Immobilie bewegen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 3.600 Interessenten von Kaufimmobilien bundesweit interviewt. Die große Mehrheit (61 Prozent) der Befragten möchte sich und der Familie langfristig ein Heim schaffen. 55 Prozent gaben an, dass sie die Gestaltung des Hauses reizt, und für die Hälfte aller Befragten ist das Dach über dem Kopf der zentrale Faktor.
Weiterhin wurden die Käufer nach ihren Erwartungen an die zu erwerbende Immobilie befragt. Zwei Drittel würde eine problematische Nachbarschaft vom Kauf abhalten. Rund die Hälfte braucht einen Garten. Und 40 Prozent können sich bei zu niedrigen Decken oder einem fensterlosen Bad nicht zu einem Kauf entscheiden. „Der Erwerb einer Immobilie ist oft eine Entscheidung für das ganze Leben. Die Menschen haben deshalb sehr klare Vorstellungen, wie sie in Zukunft leben möchten“, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG, das Ergebnis.
Differenziert wurde außerdem zwischen den Präferenzen weiblicher und männlicher Käufer. So ist den Damen ein Balkon wichtiger als den Herren (36 Prozent versus 25 Prozent). Männer dagegen achten vermehrt auf den Stellplatz für ihr geliebtes Auto (42 Prozent). Nur ein Drittel der Frauen finden diesen wichtig.

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