Weiblich, jung sucht

 

Für die Mehrheit der Deutschen steht eine private Altersvorsorge an erster Stelle. Doch der Vermittler sollte sein Augenmerk vor allem auf die Zielgruppe „jung und weiblich” richten. Denn bei jungen Menschen und weiblichen Anlegern ist das Interesse für das Thema am stärksten. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie der Union Investment.

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In Zusammenarbeit mit der Forsa führt die Union Investment Gruppe quartalsweise Befragungen zum Thema Altersvorsorge durch. Es zeigt sich, dass ungeachtet der Verunsicherung bei vielen Anlegen die Altersvorsorge Priorität hat. Nur 14 Prozent der Befragten vermieden es bisher sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. In der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen steht die Altersvorsorge dagegen ganz hoch im Kurs. Die große Mehrheit (80 Prozent) hält es für notwendig sich mit der Thematik zu beschäftigen. Doch nur 56 Prozent haben es auch bereits getan. „Den meisten jungen Leuten ist zwar die Bedeutung der privaten Vorsorge bewusst, doch es hapert noch bei der Umsetzung in die Praxis. Hier bedarf es zielgruppengerechter Anstöße, damit junge Anleger ihren Zeitvorteil in Form des Zinseszinseffekts nicht verschenken“, erklärt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Auch bei den weiblichen Anlegern ist ein gestiegenes Interesse zu erkennen. So stieg der Anteil interessierter Frauen innerhalb eines Quartals von 70 auf  77 Prozent. Doch nicht alle Anleger, die die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge erkannt haben, haben auch Konsequenzen daraus gezogen. Gerade bei der Riester-Rente ist das Potential noch nicht voll ausgeschöpft: Sie ist zwar die bekannteste staatlich geförderte Rente, doch nur ein gutes Drittel der befragten Anleger haben eine Riester-Rente abgeschlossen.

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