Treffen in Sachen Gesundheit

 

Gestern fand die Jahrestagung 2010 des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) in Berlin statt. Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien diskutierten mit dem PKV über ihre Positionen in der Gesundheitspolitik.

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„Die Gesundheitspolitik in Deutschland braucht dringend einen Richtungswechsel hin zu mehr Freiheit“, fordert Reinhold Schulte, Vorsitzender der PKV. Insbesondere drei Punkte, die die zukünftige Rolle der privaten Krankenversicherung im Gesundheitswesen betreffen, rückten bei der Diskussion in den Vordergrund. So soll die 3-Jahres-Wartefrist, die den Arbeitnehmer unnötig lange an die gesetzliche Krankenkasse bindet, abgeschafft werden. „Der Übergang von der GKV in die PKV muss ein Stück erleichtert werden, um den Wettbewerb zu stärken“, meint auch Alexander Dobrindt, von der CSU. Der Verband fordert außerdem eine deutliche Abgrenzung zu den gesetzlichen Krankenversicherungen bei Wahl- und Zusatztarifen, sowie die Einführung einer kapitalgedeckten ergänzenden Pflegeversicherung. „Noch ist es dafür nicht zu spät. Die Zeit bis zum Höhepunkt der demografischen Probleme reicht zur Bildung von kapitalgedeckter Vorsorge noch aus“, erklärt Schulte. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer unter anderem auch die Kostenentwicklung im Gesundheitssystem sowie die Honorarvergütung von Ärzten.

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  1. Zu kurz gedacht?!


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