Schutz bei Flugkörperattacken
Derzeit sitzen Milliarden Zuschauer weltweit vor dem Bildschirm um mit ihrer Lieblingsmannschaft mitzufiebern. In solchen Situationen hängt eine Menge von einer verlässlichen Satellitenübertragung ab.
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Stellen Sie sich vor, das Team ihres Herzen, die deutsche Elf natürlich, schießt im WM-Finale das entscheidende Tor gegen – sagen wir – Brasilien. Es steht 2:2, die allerletzte Minute läuft. Genau in dem Augenblick in dem Podolski oder Klose oder wer auch immer einen vierfachen Salto hinlegt, um sich durch eine Masse agressiver brasilianischer Gegner zu dribbeln, um dann das schönste und spektakulärste Tor in der Geschichte des Fußballs zu schießen, genau in diesem Augenblick also, gibt es Übertragungsstörungen. Und Sie verpassen diesen Gipfelpunkt des internationalen Sports. Ärgerlich. Für dieses Worst-Case Szenario gibt es besondere Versicherungen. Sie bieten den Betreibern von Satelliten finanziellen Schutz, zum Beispiel vor wütenden Fans, im Falle einer Übertragungsunterbrechung. Überhaupt sind Versicherungen von Raumfahrtrisiken schwer im Kommen. Investitionen in Milliarden Höhe müssen vor herumschwirrenden Meteoriten und anderen Flugkörpern im All geschützt werden. Und die steigende Nachfrage nach Informationen durch Medien wird künftig den Ausbau und die Weiterentwicklung des Satellitennetzwerkes erfordern.
Bisher sind 150 versicherte Satelliten im Umlauf. Derzeit ist der zur Allianz Global Corporate & Speciality gehörende Spezialist SpaceCo, einer der führenden Versicherer im Bereich Raumfahrt. Der wurde nun von führenden Satellitenbetreibern als Versicherer für die Fußballweltmeisterschaft 2010 gewählt.
