China kurbelt an

 

Die am Wochenende angekündigte flexiblere Wechselkurspolitik Pekings zeigt Wirkung. Zum Auftakt der Woche herrscht auf den europäischen Finanzmärkten Aufschwung.

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Die chinesische Landeswährung, der Yuan, ist seit knapp zwei Jahren fest an den  Dollar gekoppelt. Insbesondere die USA kritisierten die Wechselkurspolitik der Chinesen. So lautete der Vorwurf der Amerikaner, Peking würde die Währung künstlich niedrig halten, um ihre Export-Wirtschaft zu stärken. Nun verkündete die Zentralbank Chinas eine langsame Aufwertung des Yuan gegen den Dollar.
Die Ankündigung signalisiert ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in China. Eine Aufwertung des Yuan verstärkt die Kaufkraft der Chinesen. Importe werden billiger, davon profitieren ausländische Produkte. Die Nachfrage auf den Weltmarkt wächst. Als Folge der Bekanntgabe Pekings sind die Preise für Rohstoffe und Öl bereits gestiegen. Insbesondere im Bereich der Basis-Metalle und Eisenerz, in welchem China der größte Abnehmer ist.
Auch der deutsche Aktienmarkt begrüßt die chinesische Entscheidung. So gewann der Dax 1,8 Prozent auf 6.328 Punkte und erreichte damit fast sein Jahreshoch von 6.341 Punkten. Im asiatischen Raum reagierten die Märkte auf die neue Wechselkurspolitik ebenfalls positiv. Der Nikkei- Index gewann 2,4 Prozent  auf 10.238 Punkte.

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